The White Stripes – Icky Thump

Nicht, dass speziell die musikalische Entwicklung der White Stripes irgendwie an mir vorbei gegangen wäre – nein – nahezu jede musikalische Entwicklung hat es in den letzten … ähem … ~24 Monaten verpasst, bei mir an der Tür zu klingeln, um zu fragen, ob denn wohl noch ein paar Bytes auf meinem iPod frei wären. Neben meiner innigen Liebe zu Hrn. Reznors letztem Werk und ein paar aufgewärmten Hits von vorgestern, habe ich neben dem Bob der Baumeister-Theme (ja, draufklicken und anhören!) nicht viel an meine Ohren gelassen.Darum habe ich prompt (und weil mir kaum andere Bands einfielen) einen Saturn/Amazon-Doppelkauf getätigt, um mal so richtig tolle, neue CDs zu haben. White blood cells kannte ich im Prinzip schon, der Saturn hatte die CD nur so schön in der Auslage drapiert. Ganz im Gegensatz zum neuen Album Icky Thump, welches in einem Anflug von konsumenterischem (???) Größenwahn im Amazon-Einkaufswagen landete. Ich fand diese Zwei-Mann-Story schon immer recht klasse und konsequent, alle öffentlichen Auftritte von Meg und Jack White, denen ich televisionstechnisch beiwohnen durfte, wurden von mir stets mit einem leichten Schmunzeln begleitet und einige Songs rockten tatsächlich so sehr, dass mir als mittlerweile quasi Rock-Eremit schon fast die Ohren bluteten.Vor zwei Tagen kam also das Paketchen mit der Special Edition von The Big Lebowski (war gerade billig und ich hatte noch was Taschengeld), Hrn. Yates “Bullitt”, dem Original-Taschenbuch von “Oh, wie schön ist Panama” (für 5 Euro ein Muss!) und eben der neuen Scheibe der White Stripes.Die ist wirklich toll.Ausgepackt, gerippt und noch nicht mal geschafft, das Ding auf den iPod zu spielen, stattdessen sitze ich immer fasziniert vor dem Laptop und höre das Ding auf dem Kopfhörer. Jetzt mag ich die White Stripes wirklich ganz doll gern. Ein tolles Album, was ich nicht so schnell wieder loswerde. Einfach mal blind kaufen. Ich bin mal gespannt, ob der krabbenfischer das auch schon hat (aber wahrscheinlich ja oder er mag es nicht).Ich wollte noch was zu Dudelsäcken schreiben, aber das haben schon andere getan und darum schenk’ ich mir das.

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Honolulu Turnpike

Mein bester Freund, der Krabbenfischer, dem ich hier in diesem Programm solch grandiose literarische lila-gelbe Schnuller verdanke wie Bionade, Dragonforce oder Jetzt macht es endlich jemand anderes, hat ein eigenes Blog, welches er gewohnt diszipliniert beginnt mit einer Mahnung an das, was uns alle stark macht.Gratulation!

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Web 2.0, Communities, Benutzerdaten, SektionEins und die Sicherheit

In den Zeiten allerortens entstehender Portale, die ihren Schwerpunkt auf dem sogenannten user generated content haben, die zwangsweise mit Benutzerdaten jonglieren müssen, wie mit brennenden Bällen, scheint das Thema Sicherheit ein in der Planung oftmals vernachlässigtes zu sein. Immer mehr Menschen – nicht nur die Portalseigner und -entwickler scheinen scharf auf Datenerfassung zu sein. Für die Funktion von Webseiten und Applikationen, die unter dem grossartigen Nicht-Wort Web 2.0 zusammengefasst werden können, ist die Erhebung von Benutzerdaten von der E-Mail bis hin zu Zahlungsinformationen unabdingbar. Dennoch erscheint es mir oft, dass unter dem Zugzwang des frühen Releases (“wir waren die Ersten, nicht die Besten, aber die Ersten”) und des für mich sehr fragwürdigen Konzeptes release early, release often, der Standard eines Sicherheits-Qualitätslevel immer mehr unter nice to have in der Planung Berücksichtigung findet.Dabei schützt auch der beliebte Stempel Beta nicht vor der Erwartungshaltung der Benutzer, die von einer öffentlich zugänglichen Applikation die Einhaltung gewisser Grundsätze bezüglich Sicherheit und Verschwiegenheit einfordern, auch wenn Sie nicht die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen haben – was allgemein als Fehler gilt. Nicht falsch verstehen: Dieser Artikel ist keine neue Art von shoppero-bashing oder -rant, das ist eher eine ganzheitlichere Herangehensweise an das Thema.

Einfach mal den Profi fragen

Da die Anzahl der auf Communities basierenden Applikationen sicherlich nicht abnehmen wird, ist für die Projektplanung der Abschnitt der security-certification ein äusserst wichtiger Bestandteil, um nicht nach verfrühtem Release (aus welchen Gründen auch immer) in Argumentationszwang zu kommen. Ein Zwang, der in der Blogosphäre kaum unbeachtet bleiben wird. Gerade Firmen, die sich über E-Business oder E-Services identifizieren, geraten so schnell ins Rudern und haben Schwierigkeiten, neben dem ganzen Präventions-Marketing noch vernünftig und sinnhaft zu entwickeln. In diesen Situationen will ich nicht in das Änderungslog des Subversion-Repositories schauen müssen, geschweige denn die Qualität der Änderungen beurteilen.Der unausgesprochene Satz “was der Benutzer nicht weiss, macht ihn nicht heiss” ist in Zeiten des Internets als Kommunikationsmedium obsolet geworden. Sicherheitslücken werden schneller bekannt als die Farbe von Paris Hiltons(bitte den Namen eines beliebigen, weiblichen Klatschpresse-Stars einfügen) Unterwäsche auf der Oskarverleihung (scnr). Der vielzitierte PR-Gau wartet und lauert nur auf seinen grossen Auftritt auf der Blog-Bühne. Die Sicherheit eines Portals selbst ist dabei äußerst komplex, oft so komplex, dass die durchschnittlich geschulten Entwickler in der Fülle der Anforderungen eventuell mit einem Sicherheits-Qualitätsstandard überfordert sein mögen (Achtung: Keine Wertung hier!). Derartige Aufgaben benötigen Profis, source code testing, stress tests, gezielte Suche nach Exploits, mit Werkzeugen, die dafür vorgesehen sind.Die Marktlücke ist längst erkannt, jetzt ergeben sich auch die ersten Business-Ansätze daraus (ich beziehe mich auf Business-Ansätze, mit denen ich auch etwas anfangen kann und nicht auf den Passus “Test, Abnahme und Dokumentation”, der sich pro forma in den Projektangeboten vieler Dienstleister finden lässt). Björn (der Mann mit den mir bekanntlich meisten XING-Kontakten ;) berichtet vom Startup der Kooperationsfirma SektionEins die mit der Mayflower GmbH und Stefan Esser ein Expertenteam liefert, das sich auf Sicherheit in Webapplikationen, -seiten und -portalen spezialisiert hat. Ich bin mir sicher, dass das Angebotspaket für die 1-day-security-factory für in die Beta gehende, aufstrebende Web2.0 – Geschäftsideen zum Pauschalpreis nicht lange auf sich warten lässt :)Ich wünsche Björn und allen Beteiligten viel Glück mit der (für mich pflückreifen) Frucht :-) Mehr Infos gibt’s auf der Webseite SektionEins.de.

Sicherheit als ROI

Zum Abschluss eine kleine Rechnung (die am Ende leider gar keine ist): Ein Sicherheitstest mit Experten ist ein zu kalkulierender Faktor in der Release-Phase eines Software-Projektes. Ganz im Gegensatz zum PR-Gau, dessen Aufkommen ein sprachlich hervorragend talentiertes Team benötigt (im Support, im Marketing), damit das Produkt nicht in der Luft zerrissen wird und die Wogen der Empörung geglättet werden.Ich schätze einfach mal, dass man mit ca. 2 Experten vor Ort an einem Tag einen qualitativ recht guten Test hinbekommt (man möge mich gerne berichtigen, ich weiss, dass die Skala nach oben offen ist). Daraus erfolgt dann vielleicht nochmal ein 2-3 Tage dauerndes Überarbeiten, auf jeden Fall aber ein Patch-Katalog für weitere Releases. Planbar, kalkulierbar, transparent.Der PR-Gau kann hier nicht beziffert werden, man weiss aber anhand von Beispielen in der Vergangenheit, dass die Auswirkungen erheblich sein können, bis hin zu geschäftsschädigen Ausmaßen, je nachdem, wie sicherheitsrelevant die Applikation ist (das Online-Buchungssystem eines Händlers ist hier sicher mehr in der Aufmerksamkeit, als ein social bookmarking-Tool). Nur “der Erste” mit einem Produkt auf dem Markt zu sein, bedeutet nicht, vor Kritik und Beschwerden gefeit zu sein, insbesondere, wenn man in kurzer Zeit nicht oder kaum reagieren kann.Ich behaupte, dass kalkulierbarer Sicherheitstest und PR-Gau in Zahlen ausgedrückt nicht im Verhältnis zueinander stehen – mit einem bedeutenden Ungleichgewicht in Richtung des PR-Gaus. Ich kann mir vorstellen, dass es unter Umständen schwer sein kann, ein Sicherheits-Review einzuplanen oder zu fordern. Dabei schätze ich, dass vor allem die Shareholder hier ein einschränkender Faktor sind – nicht böse gemeint – auf Shareholder-Ebene gelten meist andere Wertigkeiten, bzw. werden Wertigkeiten anders priorisiert. Die Aufgabe des Projektteams und unweigerlich des Projektleiters ist dann die Visualisierung von Zahlen, um eine gute Entscheidungsbasis zu formulieren. Wie beziffert man also einen PR-Gau? Ab in die Kommentare. Jetzt!

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Dinge, die man nicht tun sollte, wenn man Webseiten baut

Darüber kann ich lachen:

If you are a print designer, and “do websites on the side”, STOP DOING websites and providing “advice” to your print clients about web design….People cannot buy the product with a print ad (yet), they can’t communicate with your business through a print ad. I can already here the grumbling coming from the print world, and look, it’s not that I don’t see a purpose for print advertising, just stick to print and don’t nose you’re way into a medium which you do not know and wouldn’t understand (same goes for general “geeks” who do websites ‘on the side’)

Abschnitt 6 von “19 Things NOT To Do When Building a Website” von Josiah Cole. Grossartig.

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Job-Blogs und Portale: webzweinulljobs.de gestartet

In den USA gehören Jobbörsen in Blogs und extra dafür eingerichteten Portalen fast schon zum guten Ton. Ob Joel Spolsky, 37signals oder kottke.org, börsenartige Joblisten findet man überall. Jetzt hat auch Nico Lumma ein solches Blog aufgesetzt, im passenden Artikel in seinem Blog beschreibt er die Schwierigkeiten, vernünftige Leute für aktuelle Projekte zu finden.Also, an alle verfügbaren, freien Entwickler da draussen. Webzweinulljobs.de besuchen, Feed abonnieren, bewerben. Viel Spass dabei.

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Webzweinull und Ajax

Wunderbar. Endlich bringt jemand (Dan Rubin) die lustigen Gespräche rund um Webzweinull und AJAX auf den Punkt.

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Lina

LinaO-Ton Pip (3,5 und grosser Bruder): “So, hätten wir das auch geschafft.”

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Am 1. April…

…macht man seinen Feedreader am besten gar nicht erst an.

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Wermelskirchen, Politik, Kommunikation und die Outdoor-Arena

Nach langer Zeit komme ich endlich noch einmal zu einem lokalen Artikel: Wieder einmal geht es um Wermelskirchen, die Politik und die Outdoor-Arena. Zur Erinnerung: Fraktionen der Stadt Wermelskirchen unter Rückhalt des Bürgermeisters Erik Weik Bürgermeister Erik Weik und Kreisdirektor Oliver Wolff möchten in Dhünn ein riesiges Outdoor-Areal (quasi als Multifunktions-Naherholungsgebiet) schaffen. Wir diskutierten auf Hasematzel.de bereits öfters darüber. Nun begegnet mir das Thema alle zwei Tage und ich bin derweil relativ entsetzt, wie die Fraktionen miteinander umgehen, wie dickfällig sich manche Leute gegenüber den Bürgern und Betroffenen verhalten und wie wenig das Medium Internet zum Dialog genutzt wird (kein öffentliches Forum, Seiten mit Informationen sind defekt oder nicht benutzbar – da tut sich doch eine Marktlücke auf).Ich versuche mal, die Infoseiten, die ich gefunden habe, zusammenzufassen. Im Prinzip sollte es ein leichtes sein, ein einfaches Forum aufzusetzen, in dem sich Menschen mit Meinungen austauschen. Ich weiss, dass es dort harte Worte geben wird, aber die derzeitige Transparenz der Beteiligten und deren Aktionen läßt leider zu wünschen übrig.

Nachfolgend nennen möchte ich nur einen winzigen Teilsatz aus der Planungsseite:

Die Wetterbedingungen oberhalb des Freibads Dhünn sind vergleichbar mit denen in Ischgl, …

Na, wenn das nicht mal eine sicherlich fundierte Begründung ist.

Nachtrag

Wer noch weitere, sinnvolle Informationen findet, darf sie gerne in die Kommentare stellen, ich aktualisieren dann diesen Beitrag entsprechend.

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Focus Online re-design geht online

Die neue Focus Newsseite geht online, wie man bei Heiko lesen kann. Natürlich ist eine Überarbeitung einer derart umfangreichen Webseite ausserordentlich komplex, ich begreife aber immer noch nicht, warum man nicht versucht, etwas mehr Wert auf Standards, Benutzbarkeit und Barrierefreiheit zu legen. Neben einem nicht validierenden, unter starker divterities leidenden Quellcode, schaufelt die Startseite alleine mal eben 755 KB auf meine Platte – puh.Ich bewundere die Mühe, die hinter so einem Projekt steckt, aber sowas:div class="f-s c-w bld bgc-w box-special float-r" gehört sicherlich nicht zu den effizientesten Methoden, um Seiten zu bauen.Ist bei grossen Webseiten die Effizienz und Qualität zweitrangig? Spielen Standards und Barrieren bei Millionenprojekten einfach keine Rolle? Ich wette, bei einer Umsetzung dieser Grössenordnung hätte ein guter Webdesigner durchaus den einen oder anderen Cent einsparen können – auch für den laufenden Betrieb. Aber das scheint hier einfach nicht wichtig zu sein. Komisch, komisch.Update: Im Design Tagebuch gibt es mehr zur Gestaltung des Relaunchs.

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