Der Tenter Spielplatz

Spielplatzdesign ist etwas, das einem erst begegnet, wenn man einen notorischen Frühaufsteher und Freiluft-Aktivisten in den Morgenstunden ein bisschen beschäftigen muss. Da trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, wenn der Standard (Klettergerüst, Schaukel, Sand) zum Langweiler verkommt.Nicht so der Tenter Spielplatz.

Tenter Spielplatz

Eine Wasserpumpe, ein natürlich anmutender Flusslauf, ‘ne Menge Sand und das Geräusch von sich aus der nächtlichen Ruheposition bewegenden Rolläden der anliegenden Häuser, weil zwei Wahnsinnige zu ungöttlicher Zeit gerade versuchen, den täglichen Durchfluss der Niagara-Fälle aus einem Gerät zu holen, dessen Hebel und Hydraulik gerne mal ein paar Tropfen Öl vertragen könnten.Was will man mehr?

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Tomorrow

Klicken, anhören, lächeln

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halo twenty six

Ich schreibe diese Zeilen und lausche den Takten des neuen Nine Inch Nails-Albums. Der gänzlich online durchgeführte Release und die 36 unter Creative Commons Attribution-Noncommercial Share Alike lizensierten Tracks waren auf einmal da. Über BinaryBonsai.com bin ich darauf aufmerksam geworden.Wer sich noch an den grandiosen Release des letzten Albums Year Zero und die unglaubliche Word-of-Mouth-Marketingaktion erinnern kann, weiss, dass Herr Reznor auch diesmal für einige Überraschungen gut ist. So gibt es Ghosts I-IV zunächst einmal nur online zu kaufen. Beginnend mit U.S. $5 bis hin zur exklusiven $300-Edition wird der Fanboi wunschlos glücklich. Im Download-Paket, zu dem jeder Käufer Zugang erhält, findet sich ein wunderschönes, 40-seitiges PDF-Booklet, ein paar Wallpaper und die 36 instrumentalen Stücke – je nach Auswahl im MP3-Format, bis hin zum 600 MB-lossless Download.

NIN Ghosts I-IV Cover

Während mir also das teils melancholische, teils gewohnt-brachiale Konzept von Herr Reznor und seinen Freunden den Abend versüsst, und ich über die Ganzheitlichkeit des Releases und aller damit verbundenen Elemente wieder einmal nur schwärmen kann, verlinkt Dave noch kurzerhand das offizielle Making Of-Photoset auf Flickr.Mit Hilfe der begleitenden Hand von Rob Sheridan, (Link zum Flickr-Account) ist hier wieder ein inspirierendes Glanzstück gelungen. Mann, bin ich Fan!

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schoenerbrausen.de just got more schoener

Irgendwie war sie weg: Meine Lieblings-Mini-Suchmaschine schoenerbrausen.de. Ich weiss nicht, wie mir dieser Fehler unterlaufen konnte, jedenfalls war da nur noch eine leere Seite. Zeit für eine Überarbeitung.Die Suche über schoenerbrausen.de ist jetzt noch einfacher und beinhaltet nun auch die Blogsuche von ask.com. Ausserdem werkelt unter der Haube nun die fantastische SimplePie-Bibliothek, die selbst ohne Cache noch um einiges schneller ist als das alte MagpieRSS.Das Design ist noch rudimentär und mit der Unaufdringlichkeit hapert es noch, aber eine schnelle und benutzbare Version ist es allemal. Mittlerweile werden auch “mehrwortige” Eingaben verstanden und auch korrekt durch die weiteren Suchmaschinen interpretiert. Vereinzelt klappt das Auslesen diverser Charakterzeichen noch nicht, aber es fällt selten ins Gewicht.Feedback wird freudig entgegengenommen :)

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Der Campfire-Chat und eine API in PHP

37signals haben sich schon vor längerer Zeit von einer Webagentur zu einem Application Service Provider gewandelt. Dabei vermieten sie Webapplikationen, die zu ihrem eigenen Nutzen entstanden sind und nun der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.Seit heute nutze ich neben Backpack noch einen weiteren Service der Agentur 37signals, für den ich Geld ausgebe: Campfire. Campfire ist ein webbasierter Chat, der besonders Entwickler bei den täglich anfallenden Aufgaben unterstützt. Ich nutze Campfire schon sehr lange als Werkzeug zur Absprache und als besseren Instant Messenger. Der Grund für die Entscheidung, für den Service zu bezahlen, kam durch die schon länger zurückliegende Beitragsreihe “Behind the scenes…” im Blog der Firma. Darin stellten die Jungs eindrucksvoll vor, wie sie ihre eigenen Produkte im täglichen Arbeitsprozess verwenden.Zusätzlich habe ich eine inoffizielle Campfire-API entdeckt, die den Zugriff auf Chaträume per PHP und CURL ermöglicht. Icecube (so der Titel) bietet dabei genau das, was ich mir vorstelle. Rein in einen Raum, kurzes Paste und wieder raus. Genau richtig für einen post-commit hook in Subversion oder die Statusmeldung eines Systems a la twitter. Garrett Dimon hatte zeitweise mal einen freien Campfire-Raum als Kommentarersatz für seine Blogbeiträge. Ein Ansatz, den ich persönlich ziemlich gut finde. Mal schauen, vielleicht gibt’s auf hasematzel.de auch bald mal ein Kommentar per Chat live mit dem Autor.

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OCI_COMMIT_ON_SUCCESS

Mehr oder weniger ein Hinweis an mich selbst. PHP und Oracle haben die eine oder andere Hürde im Zusammenspiel. Nicht immer kann man von Fehlermeldungen auf die Ursache schliessen.Verwendet man dann noch ein Datenbank-Abstraktionslayer (z. B. AdoDB), kann die Fehlersuche bisweilen haarsträubend sein. Der Fehler: Use of undefined constant OCI_COMMIT_ON_SUCCESS… entsteht höchstwahrscheinlich aufgrund eines fehlendes –with-oci8=… in der Kompilierung von PHP. Einfach mal einen Blick in die phpinfo(); werfen.Das hat mich ein wenig Zeit gekostet. Ein Forumsbeitrag im Symfony-Forum brachte schliesslich die Erlösung. Hmpf.

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Warum ich die Blogroll so wichtig finde

Eigentlich bin ich ja auch so ein GTD-Typ. Ich versuche die Ablenkungsmöglichkeiten so gering wie möglich zu halten, mich auf die Arbeit zu fokussieren usw. Deshalb habe ich schon lange mein Blog-Leseverhalten ziemlich eingeschränkt.Früher war das anders (“früher” heisst: vor 3 oder 4 Jahren). Da habe ich gestöbert, Zeit verbrannt, mich gefreut, wenn ich mal wieder über was gestolpert war und mein Feedreader hatte ca. 1 Mio. gebunkerte Feeds. Heute ist der Reader aufgeräumt, kategorisiert und der Alles als gelesen markieren-Knopf viel zu schnell geklickt. Aber es muss so sein, schliesslich ist meine Zeit kostbar.Dennoch gelingt es mir ab und an, mich einfach durchs Netz treiben zu lassen. Dabei nutze ich vornehmlich die Blogrolls anderer Leute und ärgere mich zuweilen, wenn ein Blog keine hat. Heute z. B. kam ich über Kristians zwischendurch geposteten Link (Kristians Blog ist in meinem Feedreader) auf Holy Fruit Salad! (der Artikel ist leider nicht mehr da, schade, denn er war sehr schön). Dort habe ich ein bisschen gestöbert und mich köstlich amüsiert. In eben creezys Blogroll fand’ ich dann den Grillmaster 2000 und dessen Beiträge haben mir dann endgültig den Rest gegeben. Fröhlich grinsend sitze ich also nun hier vor meinem Bildschirm und kann nur um eins bitten: Pflegt eure Blogroll! Auf Blogroll-Links klicken ist wie Geschenke auspacken, mit denen man nicht gerechnet hat.

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Portable Versionen von Webentwickler-Werkzeugen auf PortableApps.com

Es hat mich immer schon gestört, dass ich in Notfällen oder in Situationen, auf die ich nicht ausreichend vorbereitet war, auf meine klassische Arbeitsumgebung verzichten musste. Als Entwickler bin ich es einfach gewohnt, alle wichtigen Werkzeuge zur Verfügung zu haben.So kam es schon vor, dass ich schnell per FTP/SFTP einen Teil einer Webseite reparieren musste, dass ich zum Zugriff auf einen SSH-Server mein PuTTY schmerzlich vermisste oder dass auf dem Rechner, auf dem ich zu arbeiten hatte, nur das klassische Windows Notepad werkelte. Normalerweise kam ich dann um einen Download der notwendigen Software nicht herum und beschmutzte natürlich auch den Rechner des Besitzers.Zu meinen klassischen und vielbenutzen Anwendungen gehören: Firefox (mit Firebug), Filezilla, ein Text-Editor und PuTTY. Ich bin dynamisch genug, um nicht aufgeschmissen zu sein – sollte mir ein Werkzeug fehlen, aber schneller bin ich doch, wenn mir alles zur Verfügung steht. Ich hatte schon mehrfach von den sogenannten portable-Applikationen gehört, aber die Klingel im Kopf wollte nicht recht losgehen. Jetzt habe ich mir ein Herz gefasst und die Software per USB-Stick mal ausprobiert. Mit großartigem Erfolg.

PortableApps.com

Auf der Seite PortableApps.com hat es sich eine Entwicklergemeinde zur Aufgabe gemacht, Programme portabel zu machen. Eben dort finde ich zufällig auch die oben erwähnten Applikationen. Ohne Probleme verläuft die Installation auf dem USB-Laufwerk/-Stick. Auch alle Konfigurationsoptionen (z. B. Einstellungen im Text-Editor) werden brav in auf dem USB-Stick befindlichen config-Dateien abgelegt. Auch ein Firefox-AddOn wie Firebug läßt sich ohne weiteres auf dem Stick nieder. Einziger Nachteil: Geht dann nur auf Windows.

Links

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Meinem tumblr-Feed folgen

Das erste neue Feature auf hasematzel.de habe ich bereits umgesetzt: Der Feed aus meinem tumblr-Account wird per AJAX in der rechten Spalte geladen.Zum Einsatz kommt einmal mehr das JavaScript-Framework jQuery und der Feedreader SimplePie, eine PHP-Klasse zum Auslesen und Weiterverarbeiten von Feeds. SimplePie hat für mich schon längst MagpieRSS abgelöst, dessen Entwicklung nicht recht voranschreiten will. Auch aus dem SimplePie-Team waren zuletzt schlechte Meldungen zu vernehmen, verließ doch Geoffrey Sneddon (einer der beiden Kern-Entwickler von SimplePie) das Team. Trotzdem geht es dort kontinuierlich weiter und der Umfang der Möglichkeiten ist in der Version 1.1 bereits enorm.

Nichts Neues eigentlich

In einer der letzten Hasematzel-Versionen hatte ich bereits meinen del.icio.us-Feed in der rechten Leiste. Jedoch sind die dort abgelegten Links nicht immer wirkliche Empfehlungen. Ich hätte mir damit helfen können, nur den Feed eines bestimmten Tags bei del.icio.us auszulesen. Die Variante über tumblr.com finde ich nun jedoch sehr viel besser. Zum einen hat mich ein explizites Tumblelog schon lange gereizt, zum anderen wollte ich den Service tumblr mal ausprobieren.Auf der Blog-Startseite finden sich also nun meine letzten Posts in meinem Tumblelog, die im Grunde immer Links auf die Artikel enthalten, die ich als lesenswert weiterempfehlen möchte.

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Intype Text-Editor

Seit Jahren arbeite ich mit PsPad und vi(m). Etwa Mitte letzten Jahres bin ich über Intype gestolpert. Intype ist ein Texteditor, dessen Funktionsaufbau sich sehr stark von TextMate inspirieren lässt und es dem Entwickler sehr einfach macht, schnell Dokumente und Code aufzubauen.Intype ist dabei noch in einer frühen Alpha (0.3.x) und derzeit noch frei verfügbar, später wird er für ca. 20-35€ zu haben sein. Trotz des frühen Entwicklungsstadiums ist der Leistungsumfang jedoch enorm. Neben den zu erwartenden Standards (Unterstützung diverser Charsets, Syntax-Highlighting) ist das Kernelement die Sammlung von sogenannten Bundles. Bundles sind (wie in TextMate) kleine Snippetsammlungen, die über Eingabe eines Schlüsselwortes und dem Drücken der TAB-Taste eingefügt werden. Dieses Modell ist aus vielen Texteditoren und Entwicklungsumgebungen bekannt, durch die Verwendung von JavaScript als Auszeichnungssprache für Bundles im Falle Intype ist die Anpassung der Bundles jedoch (zumindest für Webentwickler) sehr zugänglich.Intype Screenshot

Bundles anlegen

Das Anlegen neuer Bundles ist (wie gesagt) sehr einfach. Im Installationsverzeichnisses des Programms liegt der Ordner /bundles, in dem die Definitionen für die einzelnen Snippets angelegt werden können. Ich habe mir dort einen neuen Ordner Tools.itBundle angelegt, um sprachenunabhängig einige Standardsnippets zu definieren.Ich habe mir in bei Cascading Stylesheets angewöhnt, zumindest in der Entwicklung und vor dem Packen der CSS-Dateien die Element-Definitionen durch besondere Trennzeichen zu unterteilen. Dafür habe ich mir schnell ein Snippet mit dem Titel css_dividor.itSnippet angelegt, welches folgenden Inhalt hat:

{content :    '/* =$0--------------------------------------------------------------------    */'    title        : 'New CSS Division'    tab_trigger  : 'divide'    scope        : 'source.css'}

Wenn ich nun also unter Auswahl des Bundles Tools den Bezeichner divide eintrage und danach TAB drücke, wird der Unterteiler eingefügt und der Cursor hinter das Gleichheitszeichen gesetzt.Mit Hilfe von Tastaturkürzel wechselt man schnell durch die einzelnen Bundles (es gibt normalerweise für jede Sprachsyntax ein Bundle mit unterschiedlich vielen Snippets) und mit den Steuerungswörtern ist man in der Lage, innerhalb von Sekunden ganze Dokumente und Skripte auzubauen. Ich bin mir sicher, dass schon viele (auch in anderen Texteditoren) diese Snippets, Makros und Funktionen der Textvervollständigung verwenden, möchte aber betonen, dass mir die Arbeit damit noch nie so einfach vorgekommen ist, wie in Intype. Vielleicht liegt es daran, dass die Vervollständigung rasend schnell erfolgt. Das Programm scheint so gestaltet, dass Bundles allgegenwärtig im RAM vorgehalten werden, so dass der Abruf tatsächlich direkt durchgeführt wird.

Im Auge behalten

Wie die Entwicklung weitergeht, ist noch unklar. Seit meiner Entdeckung (ca. 8 Monate) hat die Versionsnummer sich nicht mehr geändert. Auch der letzte Blogeintrag und die Foreneinträge des Teams stammen aus dem August letzten Jahres.

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