Ein wunderschöner Showcase flimmert gerade durch Twitter. Eine wirklich “flüssige” Webseite, bzw. ein Grid-System.

Daran denken, auch mal einen Blick in den Quelltext zu werfen. Toll!
Ein wunderschöner Showcase flimmert gerade durch Twitter. Eine wirklich “flüssige” Webseite, bzw. ein Grid-System.

Daran denken, auch mal einen Blick in den Quelltext zu werfen. Toll!
Perfekt von Nico verlinkt: Ein sehr aufschlussreiches Video über den Besuch einer Webseite durch einen Blinden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Art und Weise der Bewegung durch die Webseite. Zu diesem Zweck werden nämlich die Überschriften (h1-h6) verwendet, um zügig zu navigieren.[youtube AmUPhEVWu_E]Es wird hier eindeutig dargestellt, wie wichtig der Aufbau einer Webseite mit einer sinnvollen DOM-Struktur ist, damit sie (nicht nur für Sehende) leicht zu erschliessen ist.
Über besttechvideos.com gefunden: Eine recht beeindruckende Vorstellung der PHP-Integration in NetBeans auf NetBeans TV. Die PHP-Integration wird dargestellt durch den beispielhaften Aufbau einer Webseite auf Basis der Flickr API. Sieht sehr gut aus und ist vielleicht mal eine Installation wert.
Langsam könnte ich aus diesem Thema ein Microblog machen. Schon wieder stolpere ich – diesmal bei Peter Kröner – über eine weitere Webseite, die Bilder von inspirierenden Arbeitsplätze veröffentlicht.

Manchmal frage ich mich allerdings, wieviele Computer man denn noch braucht oder ob diese ganzen Arbeitsplatz-Bilder eigentlich nur zum angeben (ich habe die meisten und alle haben einen angebissenen Apfel) dienen.
Eine feine Spielerei auf Basis der Google API von Stefan Grothkopp: Die Google-Suche(n) in einer Shell im Browser auf goosh.org. Immer wieder kommen weitere Module hinzu, man kann bereits durch Videos, Blogs, Feeds, News, Maps und Bilder suchen, seinen Google Account verwenden, um E-Mails zu schreiben (wenn man sowas möchte) und noch einige weitere Sachen.Einfach aufrufen und einmal ‘help‘ eingeben. Grossartig. Das ganze Spielzeug ist übrigens Open Source und in einem Google Code-Projekt (wo sonst?) verfügbar. Danke, Devilmotors.
Nach dem Release des schon in der Entwicklung befindlichen “Halo Wars” werden die Ensemble Studios für immer ihre Pforten schliessen. Die Ensemble Studios zeichneten sich verantwortlich für die Spieleserie Age of Empires dessen AddOns und Fortsetzungen sich durch die letzten 10 Jahre der Spieleschichte geschlagen haben. Die Age-Teile waren immer die jeweils erwachsene Variante zu Blizzards Warcraft-Serie. In den RealTime-Strategy-Teilen in Blizzards Warcraft kämpfte man gegen comicartige, doppelköpfige Oger, die lustige Sprüche abliessen, wenn man zu oft klickte. In den Age-Spielen sah alles echt und ernst aus, die Modelle waren detailverliebt, die Karten und Strategien sehr ausgeklügelt und die kurzweilige Warcraft-Partie verblasste gegen die epischen Schlachten in AOE I und AOE II.

Vor allem der zweite Teil (das betitelte Age of Kings) wird mir immer in guter Erinnerung bleiben und sicherlich auch nicht schnell von meiner Festplatte verschwinden. Es ist unter den ersten 10 Spielen in meiner /played-Hitliste (sprich: das sind Spiele, in denen ich die meiste Zeit verbracht habe). Dieser zweite Teil gilt für mich auch immer noch als die Referenz im RTS-Genre. Kein Spiel hatte (inkl. AddOn Age of Conquerors) eine derartige Balance vorzuweisen, die das Timing und den Puls der Partien so unnachahmlich bestimmte. AOE II bildete eine einzigartige Mischung aus Komplexität und Geschwindigkeit – und gab doch genug Optionen durch die unterschiedlichen Völker und ihre Stärken und Schwächen, das dem Spieler nicht langweilig werden konnte. Das perfekt verpixelte Stein, Schere, Papier.Der dritte Teil der Serie war mir zu komplex, er versuchte so vieles zu sein und war doch nichts ganzes. Die Heldenklassen aus Warcraft III wurden kopiert und auch das Creepen wurde ins Spiel eingebracht. Ausserdem war AOE III ein Windows-XP-only Spiel – und das zu einer Zeit, in der ich noch nicht bereit war, für ein Spiel auf den W2K-Nachfolger umzusteigen. Dennoch schlug dieser Teil auch in der eSports-Szene ein und schliesslich habe auch ich ihn mir geholt, aber er hat mich nie so fesseln können wie seinerzeit der zweite Teil Age of Kings.
Mit den Studios verband ich auch immer den Namen Bruce Shelley. Bruce arbeitete schon an Sid Meier’s Civilization mit und konnte schliesslich seine ganze Erfahrung in Age of Empires einfliessen lassen. Nach dem ersten Teil war sein Einfluss auf die weitere Entwicklung der Serie eher beratend, er gilt aber auch heute zu den einflussreichsten Personen in der Spieleindustrie und -geschichte. Bruce verstand es nahezu perfekt, die Stimme der Studios zu bilden. Für mich ist er definitiv der Joel Spolsky der Spieleindustrie.
Nach dem sagenhaften Erfolg des ersten Teils der Age-Serie wurden die Studios von Microsoft gekauft, deren Entwicklerbude sie bis zum Ende blieben. Schon am 22. September letzten Jahres schrieb Bruce Shelley:
We thought we were among the best studios in the world, and that may be true, but we don’t fit in the future plans of MGS as an internal studio so we’re out.
Ende Januar wird’s dann soweit sein. Ein grosses Kapitel Computerspielgeschichte findet seinen Abschluss. Es ist nicht das erste Kapitel, das geschlossen wird – es wird auch nicht das letzte sein. Aber dieses hier berührt mich schon ein bisschen.Es dauert immer noch 21 Sekunden, um im Dark Age (AOE II) einen Bauern zu erschaffen.
Wenn mir 1986 jemand gesagt hätte, ich würde Sigue Sigue Sputnik mal mit Love Missile F1-11 als Vorband der Band meines Brudes im Kölner Underground sehen… tja, was hätte ich gemacht? Und doch, am 13.12. letzten Jahres war es soweit. Martin Degville und die Sputniks spielen auf dem 10jährigen der Betties. Irgendwann haben sich die beiden reichlich extrovertierten Bands wohl kennen und lieben gelernt. Chr chr.Nebenbei haben die Jungs gemeinsam auch gleich ein Cover eingespielt: “I fought the law” von The Clash wird von Martin Degville und dem Don eindrucksvoll interpretiert. Ein zweiter Song, “One For The Road“, aufgenommen und produziert von Guido Lucas, wirft einen Blick auf das Tourleben der Band. Was für ein Hit.
Tja, ich bin doch ein kleiner Fanboi geworden. Ich habe mich selbst dazu hinreissen lassen, die mit meiner Ixus gefilmten Fetzen auf youtube.com einzustellen.[youtube D30X_dLcqXU]Obwohl der Song mittendrin aufhört, weil die Kamera versagt, bezeugt er doch die beeindruckenden LIVE-Qualitäten des Quartetts. Hat ziemlichen Spass gemacht.
Auf der 07er-Russland-Tour sind auch Teile der Mini-Rockumentary “Rock over Russia” entstanden, die wohl als Teaser für die 08er-Tour gedacht war. Grandios, der AB-Spruch von Ex-Bettie Gitze, in dem er von einem Anruf der Jungs kurz nach einer Räumung eines Lokals durch Bombendrohung berichtet. Bin gespannt, was der Onkel Denden und der Onkel Beff dieses Jahr so raushauen ;)Also, ab auf die Webseite und das nächste Konzert: Hingehen!
Stefan Asemota hat’s schnell bei twitter.com verlinkt und auch Frank Bueltge legt nach: Im t3n-Magazin werden 16 Experten aus Deutschland zu den Webtrends 2009 befragt. Kurzfassung: Social Web, Mobile. Ein bisschen fehlt mir noch das Cloudcomputing (obwohl es hier und da auftaucht), merke ich doch gerade im professionellen Umfeld, dass sich Firmen vermehrt dafür interessieren.Es scheint mittlerweile auch den alteingesessenen, größeren, mittelständischen Unternehmen zu dämmern, dass man mit einer eigens angeschafften Infrastruktur oder der eines IT-Outsourcers einen enormen Kostenklotz am Bein hat. Befeuert durch die Finanzkrise, suchen alle IT-Experten derzeit händeringend nach Kostenminimierung. Da geraten bisher oft gehörte Argumente (“sind meine Daten wirklich sicher” etc.) in ein ganz anderes Licht.Sicherlich kann man nicht von heute auf morgen alles in die Wolke schieben, aber es gilt doch zu prüfen, welche Services denn tatsächlich noch auf eine interne Struktur, bzw. Hardware angewiesen sind. Besonders im Vertriebsmanagement, bei mobilen Clients und data storage, verspreche ich mir im nächsten Jahr einiges an Bewegung.
Natürlicherweise überschlagen sich die Meldungen über Robert Basics Verkauf des Blogs basicthinking.de. Unterdessen hält Roberts unglaubliche Posting-Frequenz an ;) Ich hatte mir ja schon selbst Gedanken zum Verkauf gemacht, aber Martin Recke vom Fischmarkt bringt das Thema “Blogverkauf in Deutschland” meiner Meinung nach auf den Punkt. Mit einem kleinen Resümee (ja, schreibt man tatsächlich so) über den Status der deutschen Blogosphäre unterfüttert er seine Wunschszenarien – vielleicht erleben wir hier den Start eines deutschen 9rules.com.Mehr Meinungen? Nach basicthinking auf tweetscan suchen.
WordPress-Erfinder Matt Mullenweg wurde gestern 25. Das Wort “Erfinder” ist ein bisschen irreführend, WordPress war damals eine Weiterentwicklung der Blogsoftware b2cafelog.Ich kann mich gut an die ersten Installationen erinnern, ich war nie Fan von Movable Type und bin damals durch Inspiration durch Nico Brünjes und seinem couchblog nach Ablösung meines selbstgeschriebenen Blogs auf die 1.2er WordPress-Version aufgesprungen.Mittlerweile ist WordPress aus dem Web2.0-Alltag nicht mehr wegzudenken. Es hat sich gar eine Maschinerie von Drittanbietern, Dienstleistern und Autoren an das kleine Stück Software angehangen.Es ist toll, Zeitzeuge dieser (Erfolgs-)geschichte zu sein und ich wünsche Matt alles Gute für die Zukunft.