Bilder und Beklemmung

Gut, daß wir das Internet haben! Sonst wären wir wohl kaum in den Genuß der Fotogalerie gekommen, die man gerade über anneke finden konnte. Ich muß zugeben, daß die Betrachtung dieser umfangreichen Fotogalerie mit Bildern der Berliner Mauer zwischen ’86 und ’88 von Takahisa Matsuura deftige Beklemmungen bei mir hervorruft.

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Worte und Texte durch Bilder ersetzen – per CSS

Auf weeklystandards.com findet sich erneut ein Review über eine neue, webstandardkonforme Webseite. Unter anderen bezieht Adam Howell in diesem Artikel jedoch Stellung zu möglichen CSS- Abkürzungen. Ein Beispiel:/* Style Angaben */p {font-size:90%;line-height:120%;font-family:arial,helvetica,sans-serif;}läßt sich einfach ersetzen durch:/* Kurze Styleangaben */p {font: 90%/120% arial,helvetica,sans-serif;}Diese Abkürzungen helfen, den CSS- Code klein und übersichtlich zu halten. Allerdings muß darauf geachtet werden, daß einige Browser bei Abkürzungen aussteigen.Innerhalb des Textes findet sich auch ein Link auf den Artikel Revised Image replacement von Dave Shea auf mezzoblue.com. Dave stellt dort unterschiedliche Methoden vor, Texte per CSS durch Bilder zu ersetzen. Sehr lesenswert!

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Text im Netz

Meine Arbeit ist normalerweise eher auf das technische Backend oder rein auf die Darstellungsoberfläche fokussiert. Manchmal gibt es aber Situationen, in denen ich auch mit der inhaltlichen Ebene von Webseiten konfrontiert bin (sprich: mit dem Content) – und dort eben nicht nur mit Bildchen und Grafik sondern auch mit Text und Textgestaltung.Zu diesem Thema habe ich zudem soeben ein paar nützliche Links über Mezzoblue (Dave Sheas Webseite) gefunden. Link Nr. 1 ist eine recht umfangreiche Abhandlung zum Thema "Adapting Print to the Web" von Crawford Kilian. Dieser Artikel ist ebenfalls referenziert von Derek K. Miller, der zusammenfassend seine Erfahrung beisteuert.Ich habe solche Artikel bereits vor mehreren Jahren mit ähnlichem Informationsgehalt gesehen und wundere mich nun (auch, weil ich es selbst erfahre), daß tatsächlich noch Aufklärungsbedarf zum Thema "Text im Web" besteht. Schön, daß das Internet immer noch nicht alltäglich zu sein scheint – für einige zumindest.

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Formulare: schön und schön grausam!

Formulare und Empfangen und Prüfen von Inhalten in denselben sind der Graus eines jeden Webdesigners – damit meine ich nicht nur die Gestalter, sondern auch die Leute, die Formulare auslesen (also: Programmierer). Natürlich kann ich mir ein paar Bibliotheken zunutze machen, die Formulare erzeugen und auch prozessieren, so ganz dolle ist das aber nicht. Besonders interessant wird das Ganze, wenn ich auch noch auf semantische Korrektheit achten möchte (z. B. aus Gründen der Usability/Accessibility).

Cameron Adams hat sich auf seiner Seite The Man In Blue mal ausführlich Gedanken über das Problem der semantischen Bedeutung in Formularen gemacht, einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben und ein beeindruckendes Beispiel ins Netz gestellt.

Irgendwo habe ich kürzlich schonmal so was ähnliches dolles gesehen, weiß aber nicht mehr wo. Wenn ich den Link finde, liefer’ ich Ihn nach.

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Zeit der Redesigns

Eigentlich ist meine derzeitige Online- Zeit recht knapp bemessen, dennoch mache ich mir die Mühe und klappere regelmäßig ca. 80% meiner Lesezeichen der Kategorie “Täglich” durch. Dann stolpert man darüber, daß Seiten komplett neu gestaltet wurden, oder sie zumindest ein neues Gewand erhalten haben. Nach heise.de jetzt auch giga.de.GIGA ScreenshotIch weiß, GIGA und insbesondere GIGA GAMES glänzen durch einen grausamen Journalismus, die Charaktere/Moderatoren sind an dilletantischer Albernheit kaum zu übertreffen und ich könnte die Wände ‘rauflaufen, wenn ich wieder mal eine Sendung betrachte.GIGA Screenshot 2Aber: Dort wird was getan für den eSports- Bereich und ich habe ab und zu mal die Chance, mir ein paar Spiele im voraus anzusehen, um zu prüfen, ob die was für mich sind (Dieser ganze Absatz mit den zwei Bildern dient nur als Entschuldigung, warum ich heute auf giga.de unterwegs war und so über das Redesign gestolpert bin). Leider ist es nämlich mal wieder verpasst worden, die Seite tabellenfrei zu gestalten, dabei ist das doch eigentlich nicht wirklich schwierig. (Zu dem Link: ich weiß, es gäbe noch mehr ;)Schade, schade – viel Geld verprasst für eine Sache, die ich wahrscheinlich in 1 Jahr in die Tonne haue.

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Vom Zocken und Konsumieren

Auf gamesweb.com, einem deutschen Online- Spielemagazin findet sich derzeit ein Special über Merchandising in der Spieleindustrie. Dieser Markt scheint (außer in Japan) noch recht unerschlossen zu sein. Dabei kann ich mir vorstellen, daß der Zocker der Merchandise- Maschinerie seines Lieblingsspiels sehr aufgeschlossen gegenüberstehen würde – insbesondere, seitdem das Spielen am Computer einen leicht anrüchigen Touch bekommen hat.Jedenfalls springt man (nach ein bißchen suchen) von diesem Artikel auf den Online- Shop der Jungs von GamersWear, die zur Zeit noch recht wenige, aber auserlesene eSports- Klamotten feilbieten.GamersWear Screenshot

Ich muß ehrlich zugeben, daß ich dem Charme dieser Artikel genauso erliege, wie T-Shirts und Special Edition- Vinyls meiner Lieblingsbands vor 15 Jahren, irgendwas ist da also dran – oder ich bin einfach nur ein schwacher, für Werbebotschaften empfänglicher Konsument. Meine Frau (das Rinchen) wird mir den letzten Satz bestimmt bestätigen ;)

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Ein Unfall, Abschiede usw.

Dies ist mein erstes Post nach dem Unfall mit Phillip letzte Woche – es scheint alles überstanden, vermutlich keine bleibenden Schäden. Jedoch wünsche ich diese Agonie nicht meinem schlimmsten Feind. Eigentlich wollte ich gar nicht darüber schreiben, aber jetzt fliegen die Finger schon über die Tastatur. Da ist nun ein kleiner, hilfloser, 5 Monate alter Mensch, der wie ein Häufchen Elend in Deinem Arm liegt und weint und weint und weint und weint – drei Tage habe ich mich gefühlt, als müsste ich mich in den Wald stellen und stundenlang schreien. Ich habe die Geschichte derweil schon so oft erzählt, daß ich Sie hier jetzt nicht nochmal wiederhole. Wichtig ist der Ausgang: Alles ist überstanden und wenn wir Glück haben, bleibt noch nicht mal eine Sehschwäche übrig.Ich könnte noch viel weiter schreiben, von nagender Ungewißheit über Stunden, von Ärzten, die erstmal 50% “Dramatikbonus” abziehen, wenn man Symptome schildert, von Augenblicken, wo man fast darum bittet, es möge bitte doch einen Gott geben, von nervlicher Anspannung, die physikalisch zerreisst……ich laß’ das aber jetzt mal. Unsere kleine Familie wird weiter existieren.Zu den Abschieden: ralph scheint sein privates Bloggen an den Nagel zu hängen und sich neuen Projekten zu widmen. Schade, aber verständlich (es ist in seinem letzten Post zu lesen). Vielen Dank und viel Spaß mit den neuen Projekten.Und noch was: Unglaublich, aber wahr. Pünktlich zur Cebit 2004 hat heise.de ein Facelifting erhalten. Leider immer noch nicht nach Webstandards (der DocType fehlt – und noch einiges mehr ;), aber schonmal ein gediegeneres Design, wie ich finde. Glückwunsch!

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