Schoenerbrausen phischt Google?

Hmpf. Lange nichts geschrieben, viel zu tun, andere Prioritäten, blablabla. Ich habe allerdings gerade einen Trackback zu meiner Mini-Suchfunktion Schoenerbrausen.de bekommen, dessen Inhalt ich aufgreifen möchte. In diesem Artikel auf Schoggo-TV wirft mir Wilhelm Entenmann mit schoenerbrausen das Phishing von Google Ranking vor. Er hat festgestellt, dass in den Suchergebnissen in Google nach bestimmten Suchbegriffen (z. B. klinscamp kostenlos), die vormals Schoggo-TV recht weit oben anzeigten, nun schoenerbrausen priorisiert gelistet wird. Mal abgesehen davon, dass mir die technische Konsequenz von schoenerbrausen hinsichtlich Google jetzt erst richtig klar wird (es war schliesslich ein Mini-Projekt, das im Rahmen von 3-4 Stunden mal eben zusammengehackt worden ist), möchte ich einige Hintergründe klarstellen und mich auch dazu äussern, was ich nun zu tun gedenke (Wilhelm hat schon Recht, der Zustand ist unhaltbar).

Was steckt hinter schoenerbrausen

Ich habe schon lange festgestellt, dass mir die Ergebnisse der Google-Suche nicht mehr ausreichen. Die Relevanz der Ergebnisse für mich persönlich und meine Arbeit ist mir einfach zu gering geworden (Ich habe das in den Kommentaren bei Ralph etwas näher beschrieben). Stattdessen hatte ich schon seit längerem die Suche nach bestimmten Informationen (z. B. Code-Problemen oder Event-Infos etc.) auf andere Services wie del.icio.us, digg.com, technorati oder die Google Blogsearch ausgeweitet.Die dort auffindbaren Ergebnisse waren meist sehr gut, so dass ich ohne weiteres ohne die Google-Standardsuche auskam. Der einzige Nachteil: Die Suche in mehreren Webseiten war aufwändig. Aber alle diese Services stellen ihre Suchergebnisse auch als RSS zur Verfügung – was lag also näher, eine kleine Meta-Suchfunktion auf Basis der frei zur Verfügung stehenden RSS-Library MagpieRSS zu schreiben, die eingegebene Suchbegriffe an die jeweiligen Portale übergibt, die Suchergebnisse (als RSS) ausliest und auf einer Seite darstellt? Gedacht, getan, schoenerbrausen.de lag in meiner Reihe von Domänen noch frei, schon war eine kleine Suchfunktion geboren, die aber für meine Zwecke eine hohe Qualität an Ergebnissen brachte. Eine halbe Stunde Konzept, ein paar Stündchen Arbeit und eine rudimentäre Funktion war live ohne Schnickschack oder durch den Schlips gesprochen “ergebnisorientiert”.

Das Problem mit Google Rankings

Ich hatte nicht bedacht, dass schoenerbrausen natürlich durch Google indiziert wird – inklusive der Ergebnisse, die ja bekanntlich von del.icio.us, technorati und der Google Blogsearch kommen. Da ich mich ja gerade gedanklich von den Google-Ergebnissen entfernte, waren mir die auch schnurzegal, erst recht ein eventuelles Ranking durch Google. Die Suchmaschine aus Palo Alto reagiert nämlich ziemlich gefrässig auf die Links, die oben auf schoenerbrausen unter “Recently” angezeigt werden – die letzten 10 Suchbegriffe. Der Googlebot schluckt diese dankbar und indiziert und indiziert und indiziert.Dadurch erhält schoenerbrausen naturgemäß über die Zeit (mit steigernder Benutzung) ein wundervolles Ranking in Google bei tausenden und abertausenden Suchbegriffen, die ich selber gar nicht mehr unter Kontrolle habe.

Das Schoggo-TV Dilemma

Wilhelm (dem offensichtlich das Google Ranking recht viel bedeutet) wirft mir nun vor:

ABER: schoenerbrausen wird selbst auch durch Google indiziert, mit der Konsquenz, daß schoenerbrausen mit einigen Beiträgen von Schoggo-TV bei Google höher rankt, als wir dies mit den betroffenen Beiträgen in Google selbst tun.Konkret heißt dies: Googelt jemand z.B. nach der Suchwortwort Kombination klinscamp kostenlos, mit der wir selbst in Google gelistet sind, so bekommt er unter Umständen zunächst schoenerbrausen mit eben diesem, unseren Beitrag angezeigt und klickt eventuell zunächst bei schoenerbrausen, um dann von dort eventuell zu uns zu gelangen.[...]Die Konsequenz ist, unserer Meinung nach, daß schoenerbrausen durch jeden Klick sein Ranking bei Google verbessert und Schoggo-TV dies (wertvolle) Goole Ranking, dabei mit den Beiträgen von Schoggo-TV abgräbt.Aus diesem Grund nennen wir die Funktion von schoenerbrausen, welche kein Impressum besitzt, bis auf weiteres Google Phishing HIER und zeigen dem Oliver vorerst mal die gelbe Karte. Vielleicht möchte sich Oliver einmal hierzu äußern …?Wir finden schoenerbrausen so nämlich voll sch*****!

Bitte lest euch zur Meinungsbildung auf jeden Fall den ganzen Artikel “Kommt nach Content Diebstahl nun Google Phishing durch schoenerbrausen” durch.

Hmpf

Unter anderem wird auch erwähnt, dass schoenerbrausen kein Impressum hat (????). Gut, kann man ändern – aber auch so wäre es nicht schwer, den Urheber der Suchfunktion ausfindig zu machen (hat Wilhelm ja auch geschafft). Dass Wilhelm aber hier so giftig reagiert, kann ich nicht nachvollziehen, denn seine Meinung und seine Ideen widersprechen so unglaublich der Essenz des Internets. Welcher Blogger hat seine Inhalte noch nicht in den Spam- und RSS-Crawler-Blogs gesehen, wobei das nichts mit kopieren von Inhalten o. ä. zu tun hat, sondern einfach nur die Ausnutzung der RSS-Technologie bedeutet. Wer sein geistiges Eigentum nicht im Internet sehen will, darf es nicht ins Internet stellen – erst recht nicht per RSS verfügbar oder per Suchmaschine indizierbar.Wird also demnächst auch Google abgemahnt, weil Google Inhalte von Webseiten ausliest und darstellt oder gar noch im Archiv/Cache längst gelöschte Inhalte darstellt? Muss technorati dichtmachen, weil dort blogs ausgelesen werden? Auch auf technorati ist brav index,follow gesetzt. blogg.de? digg.com – noch schlimmer, was ist mit furl, die dort abgelegte Weblinks auch noch auslesen und im Archiv ablegen? Oder was passiert mit dem Internet-Archiv? Argh, dort liegen sogar noch Inhalte von mir, die aus den Jahren ’97/’98 stammen und die längst nicht mehr auf einem meiner Webspaces verfügbar sind.In Zeiten von Web 2.0, social software und den dazu verwendeten Technologien muss das Thema geistiges Eigentum ganz neu betrachtet werden. Trackbacks verbieten? Also ich weiss nicht… da bleibt einem das ganze schöne neue Internet doch mit dem morgendlichen Müsli im Hals stecken. Und es geht hier noch nicht mal um geistiges Eigentum, sondern um Positionen in Suchergebnissen.Wilhelm sendet sich also auch brav selbst einen Trackback aus seinem News-Blog, nur um die Skandalösität des Zustandes zu unterstreichen.

Konsequenz – abgeleitete Aktionen

Meine Meinung zu Wilhelms Post stehen hier nicht zur Debatte und eine Diskussion muss auch nicht öffentlich ausgetragen werden. Ich äussere mal pauschal, dass einige Webseitenbetreiber noch ein bisschen Nachhilfe zum Thema Internet brauchen, bevor sie sich mit der reinen Publikation von Inhalten beschäftigen, denn eins ist klar: Ob mit schoenerbrausen oder nicht, solche Dinge werden immer wieder und immer öfter vorkommen. Dennoch nervt mich das ziemlich extrem, dass jemand mit dieser Vehemenz auf sein ihm zustehendes Ranking in Suchergebnissen pocht. So sehr, dass ich überhaupt keinen Bock habe, der Allgemeinwelt überhaupt noch was Selbstgebasteltes freizügig zur Verfügung zu stellen.Aber die Konsequenz ist klar: Erstmal bekommt schoenerbrausen ein lupenreines Impressum. Dann werde ich zum ersten Mal wider besseren Wissens das rel=”nofollow”-Tag einsetzen, dass in der Blogosphäre schon für viel (und negatives) Aufsehen gesorgt hat. Ausserdem wird schoenerbrausen von nun an in der robots.txt, als auch in Google selbst von der Indizierung ausgeschlossen (muss mich da mal reinlesen, ich weiss aber, dass es geht), da mir das Ranking sowieso egal ist.Dennoch möchte ich abschliessend nochmal meine Verärgerung ausdrücken, die diese Geschichte verursacht, denn ich frage mich, was mit Services passiert, die kostenfrei zur Verfügung stehen, zumal Wilhelm z. B. in seinem Blog durch die unzähligen Links und Trackbacks selbst dafür sorgt, dass er sich ein dickes Stückchen vom neuen Kuchen Internet abschneidet.Update 2.6.06, 12:15 UhrSo, ein Impressum ist vorhanden und die Seite schoenerbrausen.de ist aus dem Google Index mit direkter Wirkung entfernt (Google nimmt sich jedoch 5 Tage für eine komplette Entfernung heraus). Eine robots.txt existiert ausserdem und – doppelt genäht hält besser – rel=”nofollow” in den Links und das Meta-Tag meta name=”robots” content=”noindex,nofollow”.Viel Spass noch mit dem Internetz, oder, um mit einem bekannten Möbelhaus-Slogan zu sprechen: Entdecke die Möglichkeiten.Update II, 2.6.06, 12:19 UhrIch habe eine entsprechende Antwort noch an Wilhelm persönlich gerichtet:

Nebenbei: Es gibt ein Update. Auf Dein Sinnen hin habe ich schoenerbrausen aus dem Google-Index entfernt (das Ranking ist mir nämlich schnurz) und entsprechende Maßnahmen auf der Seite selbst getroffen (noindex, rel=”nofollow”, robots.txt etc.).Du solltest Dir aber ernsthaft überlegen, ob Du Dir über die Verhältnismäßigkeiten im Internet bewusst bist, denn die Technologien, die Du so freizügig einsetzt (WordPress ist doch schön frei und RSS und Trackbacks und Google, oder?) lassen Deine Geisteshaltung zum Thema Eigentum und Deinen Anspruch auf einen eigenen Pagerank nicht zu.Wie auch immer – ich hoffe, Deinem Bedürfnis ist genüge getan.

Liege ich damit falsch? Ich bitte um Diskussion.

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The Last Bandit

Es wird ein guter Abend, wenn man auf einem Bürgersteig steht, eine Flasche Becks in der Hand, und vor lauter Grinsen gerne sofort einen Termin beim Zahnarzt hätte.Aber von Anfang an.Vor ziemlich exakt 18 Jahren waren der Wolle und ich und der dööfste Mensch der Welt auf dem Weg von Langenfeld nach Köln, um die Hunde zu sehen. Im Luxor. Gerade in Köln angekommen, verreckte der Wagen. Der dööfste Mensch der Welt liess sich von seiner Mutter abholen und Wolle und ich beschlossen, ihn ziehen zu lassen.Wir waren mutig und standen nach einigen motivierenden Bierchen endlich vor’m Luxor, aufgedonnert, als ob es kein morgen gäbe und lasen: “Fällt aus!”.Seitdem versuche ich, auf dieses Konzert zu kommen.Am letzten Dienstag, knapp zweihundert Meter Luftlinie vom ehemaligen Luxor entfernt, war es dann soweit. Der Dog d’Amour (höhö) spielte mit einer Kapelle im MTC. Davor Bettie Ford. Unglaublich!Ich hab’ mir ein T-Shirt und zwei Buttons gekauft, einen habe ich krabbenfischer geschenkt.Es war mit Abstand der belangloseste und wichtigste Abend meines Lebens und wenn ich daran denke, möchte ich sofort wieder meinen Zahnarzt anrufen.Ich wollte soviel schreiben, aber manchmal muß man das einfach gar nicht. Danke, krabbenfischer, dass ich die Konzertkritik verfassen durfte. Falls Dir noch was einfällt, sei mein Gast ;) Danke an die Betties, ihr wart besser als alles, was ich von Köln bisher gesehen habe. Und danke Tyla, dass Du den Rock für mich so lebst, wie ich es immer wollte, tsss (Ford Fairlane kind of ‘tssss’).

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Bands die die Welt nicht braucht, aber ich (und der Oli)!

So ziemlich auf den Tag genau (es war jedenfalls warm) vor ca. 15 Jahren hatte mein Philosophie Kurs eine Kursfahrt zum Zelten irgendwo im Bergischen veranstaltet.Mit dabei: der Hasematzel!Wir hatten erst kurz vorher aufgehört uns gegenseitig zu ignorieren,und schnell festgestellt, dass wir so ziemlich bei allem immer einer Meinung sind, meistens immer jedenfalls.Die beiden wichtigsten Meinungen an diesem, unserem ersten gemeinsamen, Abend waren:1. Unser Philosophielehrer ist ein Vollidiot.Diese extravagante Meinung kam unter anderem daher, dass der Mann uns andauernd in   irgendein dämliches Café mitnehmend wollte, in dem ebenso hitzig wie witzig von irgendwelchen selbsternannten Philosophen Spinnern über Gott und die Welt philosophiert wurde.(mittlerweile wohne ich quasi neben diesem Café und gehe dort sehr gerne hin, da die Philosophen nun woanders verweilen.)2. Wer Gitarre spielen und dazu singen kann, bekommt Mädchen. Alle Mädchen!Diese, unter Jungs weit verbreitete, These kommt daher weil sie stimmt.Ipso Facto hatten der Hasematzel et Moi jeweils eine Gitarre mit!Also erstmal ins Abseits gesetzt und dem jeweils anderen gezeigt, was man so alles Cooles singen kann.Das ging ungefähr so:Einer:      „kennste das…? (es folgte ein Lied)“Anderer:  „ja, kenn ich und kann ich auch. Das ist Cdur, Gdur und Ddur und irgendwann kommt emoll“So ging das lange hin und her und dann plötzlich:Oli:  „kennste …? (es folgte ein Lied)“  Ich:  „Nein! Aber es ist das schönste Lied was ich je gehört habe und ich will es können und für immer singen und alle Mädchen kriegen. wie geht das? Aha, wie immer nur mit emoll am Anfang, toll wie heißt die Band und haben die noch ein anderes Lied gemacht“?(wahrscheinlich sagte ich eher so etwas wie: „cool“, aber gemeint habe ich das gerade erwähnte.)Und der Oli hat das auch genauso verstanden und sang und sang und sang ein Lied nach dem anderen, eins besser als das davor und mir wurde Schwarz vor Augen (Achtung tolles Wortspiel).Dann meißelten wir die 3 heiligen 2 Schwüre in eine große Steintafel und unterschrieben mit unserem eigenen Blut! (ja genauso war es).Erster Schwur: „Wir werden immer Freunde sein!“Zweiter Schwur: „Wenn die „Dogs d´amour“ jemals live spielen, gehen wir dahin!Der erste Schwur wurde bis heute nicht gebrochenDer Zweite wurde gestern, also nur 15Jahre später erfüllt.Dogs d´amour live in Köln im MTC am 09.05.2006Und dann auch noch mit meiner Ex als Vorband.Eigentlich hatten wir immer gedacht die Dogs mal in der Wembley Arena oder wenigstens im Müngersdorfer Stadion zu sehen, wo sie unserer Meinung nach hingehören.Aber dann war es halt doch der kleinste Club der Welt Stadt.Wie dem auch sei, das Warten hat sich gelohnt!Konzertbericht folgt.Schreibst du den Oli? Krabbenfischer

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Mahlzeit

Es ist doch immer wieder schön, wenn Jemand den Anfang einer Unterhaltung mitbekommt, dann den Themenwechsel des Gesprächs verpasst, um dann sauber wieder einzusteigen. Soeben geschehen in meiner Mittagspause: Melli.: “Ich will ein Eis” Lisa.: “Hat schon jemand die neue Magnum Werbung gesehen” Sonja.: “Nö, haben die wieder die sieben Todsünden”? Lisa.:”Nö, aber wie hießen die noch mal”? Sonja.: “Neid, Wollust, Völlerei, Zorn, Habsucht, Trägheit und äh..”? Melli.: “Pistazie”Ich.:”Danke”Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Wahrheit steckt da drin. Mahlzeit Krabbenfischer   

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Ein Volkssport namens tagging

Tagging ist nun nicht mehr ganz neu. Im Rahmen von Applikationen (Stichwort: Web 2.0) bietet Tagging die Möglichkeit einer Kategorisierung von Informationen, die in unterschiedlichen Formen oder Formaten vorliegen. Ausserdem ist Tagging sicherlich ein Bruch zu vorherigen Ansätzen. Warum ist das nun besonders? Welche Schlußfolgerungen ergeben sich daraus? In Ermangelung von Informationen im Netz habe ich beschlossen, selbst ein paar Betrachtungen niederzuschreiben. Weiterlesen

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Anleitungen per Screencast

Von Manuela Hoffmanns Screencasts bin ich hellauf begeistert. Manuela stellt auf screenz.de seit einiger Zeit kleine Filme zur Verfügung, die ihren Desktop bei der Arbeit zeigen und teilweise komplizierte Abläufe oder Funktionsweisen von bestimmten Werkzeugen veranschaulichen. Diese Screencasts stehen als Quicktime-Filme zur Verfügung und haben immer halbwegs vernünftige Größen, die für Professionelle oder Semi-Professionelle heutzutage keine Hürden mehr darstellen sollten (zwischen 2 und 40 MB).Dafür sind sie dann auch fantastisch anzusehen und außerordentlich lehrreich.Gerade jetzt zeigt der aktuelle Film die Funktion Interaktiv abpausen aus Illustrator CS und visualisiert die Einbindung so erzeugter Bilder in Photoshop.Hier ist ein nützlicher Link zur Übersicht zum Thema screencasts auf screenz.de.

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10 Todsünden des Webdesigns

Ich muß zugeben, ich habe zu viele Artikel gelesen, die versuchen, Erfolge, Probleme oder Zustände mit einer begrenzten Anzahl Kriterien zu definieren. Im echten Leben scheitert ein tatsächlicher Feldversuch mit diesen Vorgaben. Aber als grobe Richtlinien sind sie allemal verwertbar (das hat ja mit den zehn Geboten auch eine zeitlang geklappt ;). So veröffentlicht Roger Johansson in seinem wunderschönen und piepmatzel-prämierten Blog 456 berea street die zehn Todsünden des Webdesigns.Er hat diese zwar nicht selbst verfasst (obwohl er sicherlich gekonnt hätte), aber er wurde zur Veröffentlichung in der schwedischen Zeitschrift CAP&Design befragt und veröffentlicht nun freundlicherweise eine Übersetzung der Liste in englischer Sprache. Auch an dieser Liste sieht man prima, dass Webstandards zwar den wichtigen, sechsten Punkt darstellen, aber nicht alle Probleme auf einmal lösen können, wie ich bereits im Artikel Webstandards für Entscheider (Achtung: Schamlose Eigenwerbung) herausgestellt habe. Auch in diesem Falle gilt: Die Mischung macht’s.

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Rebooted

Zum 1. Mai pünktlich: Ein sogenanntes “Re-align“. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch (klar), aber die werden in den nächsten Stunden und Tagen auch noch erledigt. Das Link- und Surfaufkommen hat derweilen wohl Benjamin Adams’ cssreboot.com flachgelegt.Sobald die Reboot-Seite wieder da ist, werde ich mal anfangen, die ganzen Screenshots auf piepmatzel.de zu erneuern ;)

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Ein Online-Kalender von Google

Nachdem sich die erste Aufregung gelegt und Googles Kalender nun schon etwas länger online ist, mag man zu Google stehen, wie man möchte: Das Ding ist mal wieder ein technisches Spielzeug vom Feinsten und ein weiterer Beweis, daß Applikationen im Internet ernstzunehmende Konkurrenten für den Desktop sind.Douglas Bowman hat am Design des Kalenders mitgearbeitet. Jetzt veröffentlicht er einen ausführlichen Artikel über die Tipps und Tricks für Benutzer (Nebenbei: Eine Tastaturkürzel-Übersicht gibt es auch für GMail).

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Auf Stand mit der Blogosphäre

Vor kurzem habe ich schoenerbrausen.de gestartet. Eine einfache, kleine Suchmaschine, die in del.icio.us, technorati und der Google Blogsearch nach dem Rechten schaut. Heute gab es ganz nach 37signals “make an update in the first 30 days” eine kleine Erweiterung: es werden jetzt auch mehrere Suchbegriffe zugelassen, die per Leerzeichen getrennt sind.

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