HTML 5

Eine kurze Notiz aus dem Urlaub: Wer sich schon einmal gerne mit HTML 5 beschäftigen möchte, findet bei Simon eine Liste aller Elemente und Attribute, die regelmäßig aktualisiert wird. (via)

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Neue Tapeten zu Weihnachten

Ein kurzer Weihnachtsgruss nach etwas längerer Stille hier: Werft einen Blick auf die Redesigns von 37signals, mezzoblue und SimpleBits. Ja ja, ich weiss, ich bin spät dran :)Vielleicht findet man aber in den nächsten Tagen mal die Zeit, sich die beeindruckenden, verlinkten Seiten in Ruhe anzusehen.

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Wie geht man um mit dem PR-GAU per Blogeintrag?

Dass sich Blogeinträge durchaus schlecht auf das Image einer Firma oder eines Produktes auswirken können, hat sich ja mittlerweile, verzeiht mir den Kalauer, herumgesprochen. Durch einen Artikel in der FAZ kam ich mit einem Kollegen ins Gespräch, nach welchen Gesetzen denn diese GAUs ablaufen und wie man ihnen korrekt entgegentreten kann. Dabei gibt es nämlich ein paar Grundlagen, auf denen diese Katastrophen entstehen und die bei Berücksichtigung zur Schadensminimierung beitragen, sogar zur Umkehr ins Positive helfen können.Fangen wir einmal an.Kein Produkt, keine Firma ist perfekt. Firmen haben das verinnerlicht und nehmen Kritik an Produkten und Services als wichtige Rückmeldung der Kunden auf und gehen in den Dialog. Das Besondere an Blogeinträgen ist, dass die Kritik nicht heimlich am Telefon der Service-Hotline geäussert wird, sondern im Internet und dank Blogosphäre und Technologie in sekundenschnelle in unzähligen Feedreadern steckt. Zumeist ist die Kritik am Produkt oder Service oder das Auffinden einer Schwachstelle in der ansonsten perfekten Marken- und Produktinszenierung der Anfang vom Übel.Doch damit hat man noch keinen GAU.Ist die Kritik angebracht, vielleicht ein bisschen sensationell und noch witzig formuliert, gibt es sofort unzählige “Auch-Du-Kannst-Ein-Reporter-Sein” (siehe Grösste deutsche Tageszeitung), die den Beitrag brav verlinken. Hamburg, 20 Grad, das Ranking steigt.Wir sind immer noch nicht beim GAU.Die Kettenreaktion findet erst statt, wenn die Firma reagiert – zumeist falsch. Erst dieses Verhalten führt zum sogenannten PR-GAU, der sich natürlich entsprechend seiner Eigenschaft als Sensation auf der ganzen Welt, oder zumindest im Sprachgebiet, verbreitet. Nur mal einen Blick in Robert Basics Liste werfen. Wer dabei war, weiss mehr (einfach mal in die Blogosphäre fragen, liebe Firmen). Fortan wird die Firma/das Produkt durch den Dreck gezogen, wo es nur geht. Jeder hat noch einen Bekannten dessen Neffen sein Bruder von seiner Freundin ihre Eltern auch sowas ähnliches passiert ist und man kann gar nicht so viele Fliegenklatschen in die Hand nehmen, wie man dicken Brummern den Garaus machen will.Jetzt haben wir den GAU. Prima. Dabei wäre es so einfach, das zu verhindern. Aber fangen wir erstmal damit an, wie man es nicht tun sollte.

Das Buschfeuer

Wenn man an einem heissen Sommertag im trockenen australischen Busch versucht, das kleine Feuer mit Spiritus zu löschen, hat man in etwa den Effekt einer Abmahnung in der Blogosphäre. Nicht, dass man damit nicht die Kritik tilgen kann – das soll wohl schon funktioniert haben. Aber die Reaktion der Gemeinschaft ist grässlich und tut dem Firmenimage gar nicht gut und bringt das Firmenlogo auf nicht gerade positive Weise bis in die Tagesschau. Von dieser Art Tornado werden Schutzwälle aus Anwaltsriegen geradezu hinweggefegt, nebenbei verspeist diese Welle noch zwei Pressesprecher zum Nachtisch.

Die Diskussion

“Ha! Wir diskutieren einfach mit”, denkt sich die Firma und argumentiert nach Leibeskräften und lernt langsam aber sicher die ziemlich unberechenbaren Schwerkraftgesetze des Internetz kennen. Man verargumentiert sich um Kopf und Kragen, schlägt sich mit Trollen und muss dazu noch völlige Inkompetenz bezüglich der geheimen, unter gutem Verschluss in Bielefeld aufbewahrten Blogosphäre-Richtlinien eingestehen.

Die Evangelisten

“Zweimal Ha! Wir sind viel schlauer! Nicht wir diskutieren mit, nein, wir beauftragen einfach jemanden, für uns mitzudiskutieren und Kritik so feinfühlig zu relativieren.” Noch besser. Damit unterschätzt man leider die Blogosphäre dermaßen, dass der daraus meist erfolgende Imageverlust nahezu gerechtfertigt ist. Liebe Firmen, die Blogs werden nicht, wie oftmals fälschlich angenommen, von pickeligen, bebrillten Teenie-Nerds geschrieben, die kein Leben haben, den ganzen Tag vor dem Bildschirm hängen und die Hälfte dieser Zeit Killerspiele spielen und zur anderen Hälfte ihre Neurosen in Worten für alle Welt veröffentlichen.Nein.Da sind Atomphysiker, Philosophen, Marketing-Experten, Doktoren, Manager, Geschäftsführer, Schriftsteller, Computerspezialisten, Journalisten und vor allen, allen Dingen Menschen und Kunden eurer Produkte und Services, die freizügig ihre Meinung kundtun und damit kostenfrei Verbesserungspotenzial aufzeigen. Naja, jedenfalls sind diese Leute alle auch ziemlich schlau und riechen schnell, wenn der Braten stinkt. Wie lange hat es gedauert, bis die Positiv-Kommentare in Johnny Häuslers Jamba-Artikel über IP-Adressen entlarvt wurden?

Wie macht man es nun richtig?

Wie oben erwähnt ist die Kritik in Blogs im Prinzip nichts anderes als eine Reklamation per Telefon – nur öffentlicher. Jemand hat ein Problem, ein negatives Erlebnis mit einem Produkt oder einer Firma und äussert seine Meinung. Grundsätzlich sollte hier eine ähnliche Sorgfalt bei der Behandlung von Feedback des Kunden an den Tag gelegt werden, wie auch bei einem reinen, nicht öffentlichen Dialog per E-Mail, Telefon oder im Geschäft. Die beste Methode ist: Einfach den Herrn oder die Frau mal ansprechen. Nicht falsch verstehen! Hier soll kein Interesse geheuchelt, keine Kulanzabgabe von weiteren Produkten angestrebt und keine Zahlung von Regressansprüchen erzielt werden. Einfach in den Dialog gehen und die Kritik als das aufnehmen, was sie ist: Verbesserungsmöglichkeit für einen Service oder ein Produkt, welche kostenfrei (ohne die Bindung grösserer Mitarbeiterkapazitäten oder die Freigabe horrender Beraterbudgets) ins Haus trudelt.Vielleicht einfach mal zum Gespräch laden, den Herrn (oder die Frau – tschulligung bitte). Verantwortliche zusammenbringen. Konzept ausarbeiten, um derart in Zukunft zu verhindern. Keine Kommentare auf den Beitrag, keine Abmahnung, nicht unbedingt schlauer sein wollen, als alle anderen. Fehler eingestehen, lokalisieren, beheben.Klingt wie Die Fibel der Kundenorientierung, XII. Gebundene Ausgabe. Ist es auch. Nur mit ein bisschen Webzwonull.

Wie finde ich denn heraus, wer so über mich spricht

Man kann für viel, viel Geld mittlerweile Blog- und Forenmonitoring einkaufen. Muss man aber nicht, ist nämlich teuer. Witzigerweise sind die doofen Blogger und Computerspezies so bescheuert, und liefern derartige Werkzeuge schon fast mit. Technorati ist ein guter Start. Mit Rollyo.com kann man gar nicht genug spielen. Beim Durchsurfen der einschlägigen Technologie- und Webzwonull-Blogs findet man die aberwitzigsten Werkzeuge, um nur mit der Blogosphäre auf Stand zu bleiben. Ganz ohne teuer. Fragen sie doch einfach mal einen A-Blogger ihrer Wahl. Die helfen immer gerne, habe ich mir sagen lassen. Ach ja, Google soll auch ganz gut sein und vom Autor selbst stammt schoenerbrausen.de. Das wird auch verlinkt.

Update 6. Dezember, 11:18 Uhr

Natürlich haben sich schon Profis auf seriösere Weise mit dem Thema auseinandergesetzt (im Gegensatz zu mir ;). Durch die Kommentare (vielen Dank dafür) und meine weitere Lektüre zum Thema packe ich mal eine kleine Linkliste zusammen:

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Mikroformate überprüfen und validieren

Ein feines, kleines Bookmarklet ist in der Lage, Webseiten und deren Einsatz von Mikroformaten zu überprüfen und zu validieren. Wie Drew McLellan in seinem Beitrag “Can Microformats be validated” beschreibt, ist es recht schwer eine Aussage über die (Un-)Gültigkeit von Mikroformaten zu treffen. So sind die Vorgaben in gewissem Maße eben nicht als abgegrenzte Spezifikationen, sondern eher als Vorschläge zu sehen.Screenshot rel-lintFür die Validierung ist nun das Tool rel-lint entstanden, welches sich brav als Bookmarklet ablegen läßt und über den Einsatz des rel-Attributes und von Mikroformaten in einer Webseite Auskunft gibt.

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BarCamp Cologne im November 2006

Nico macht gerade darauf aufmerksam, dass am 25. und 26. November ein BarCamp in Köln stattfinden wird.Also, ab ins Wiki und anmelden, gleichzeitig wurde eine Gruppe in googlegroups angelegt.

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Wahlcomputer

Lesen und mitzeichnen.

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jQuery Einführung, Hilfe und Übersicht

Jeder kennt das: Befasst man sich einmal mit einem Thema, scheint es einem überall zu begegnen. So z. B. bei mir das Thema jQuery. Während ich mir die eine oder andere Feinheit für Schoenerbrausen.de überlege, stolpere ich über eine Visualisierung der wichtigsten Bausteine von jQuery von Yehuda Katz.Screenshot jQuery-DokumentationDas Ding mag ein bisschen laden, aber man wird mit einer detaillierten Dokumentation belohnt. Sehr übersichtlich und fantastisch gestaltet werden die einzelnen Module aufgegriffen und prägnant erklärt. Hervorragend!Update: Mittlerweile hat sich der Link leicht geändert (Danke, Daniel), aber visualjquery.com existiert immer noch. Das schnelle Nachschlagewerk wird mittlerweile gepflegt von Remy Sharp. Eine tolle, schnelle Übersicht über die Selektoren gibt es auch bei Cody Lindley.

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Die Firefox Erweiterung tamperdata

Simon Willison beschreibt in einem Beitrag in seinem Blog die Firefox-Erweiterung tamperdata. Die Erweiterung verfolgt jede einzelne HTTP-Anfrage, die ein Browser beim Ansurfen einer Webseite ausführt und stellt diese hingebungsvoll übersichtlich und strukturiert dar.Screenshot tamperdata (01)Besonders beim Einsatz von AJAX-Abfragen und Grafiken ist tamperdata eine grossartige Hilfe für das Aufspüren von Schwachstellen bzw. sogenannten Flaschenhälsen. Klickt man in der Listenansicht mit rechts auf die Einträge und wählt man im Kontextmenü “Diagramm – Alles”, bekommt man die Informationen auch noch grafisch auf einem Zeitstrahl angezeigt.Screenshot tamperdata (02)Ein feines Tool, mit dem man sicherlich einige wertvolle Informationen über die eigene (und auch über fremde) Webseiten gewinnen kann.

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Kleine Zaubereien mit jQuery

Für das Nachladen meiner del.icio.us-Bookmarks in der rechten Spalte hatte ich zunächst das kleine JavaScript-Framework moo.fx, bzw. mootools vorgesehen. Selbst inklusive des AJAX-Moduls des moo-Bundles, ergaben die Dateien zusammen nur 4,83 KB – was ich für das Laden eines Frameworks für geradezu vorbildlich halte.Doch die Mailingliste der Webkrauts und Dirk Ginader brachten mich auf jQuery, eine weitere Bibliothek neben dem bekannten prototype, moo.fx und all’ den anderen. Gerrit van Aaken beschreibt in Wort und Bild eindrucksvoll die Unterschiede der Bibliotheken und die Eigenschaften von jQuery. Grund genug also, die auf 18 KB komprimierten Zeilen einmal auszuprobieren.

Serverseitig

Da ich die del.icio.us-API nicht so gerne mag und möglichst wenig mit client-seitigen Skripten machen will, nutze ich PHP und MagpieRSS, um mir die Liste meiner Bookmarks im RSS-Format von del.icio.us zu holen. Ein paar wenige Zeilen php-Code reichen aus:$feedurl = "http://del.icio.us/rss/Hasematzel/";$num_items = 10;$rss = fetch_rss ($feedurl);$items = array_slice ($rss->items, 0, $num_items);Damit habe ich meine letzten 10 del.icio.us-Einträge im Array $items. Mit einer foreach-Schleife werden diese nun durchlaufen und direkt ausgegeben. Zugegeben: Mit dem “X” aus AJAX hat das nun nicht mehr viel zu tun. Stattdessen wird der gelieferte Output einfach in das DOM geschrieben.

Clientseitig

Zu diesem Zweck wird die komprimierte jQuery-Klasse geladen. Ziemlich einfach erzeugt man mit jQuery einen Event-Handler für das Laden des Dokumentes:$(document).ready (function (){    // ...myfunction});Ist JavaScript im Browser nicht eingeschaltet oder nicht verfügbar, erfolgt ein entsprechender Hinweis, der sollte aber tunlichst schnell verschwinden, wenn das Skript ablaufen darf. Dazu dient die Methode hide():$(document).ready (function (){    $('#mylinks').hide();});Wie man sieht, verwendet jQuery eine ähnlich Notation wie CSS. Dadurch wird vielen Leuten der Einstieg leichter fallen als bei den anderen Bibliotheken. Erklärung: Ist das Dokument geladen, wird das Element #mylinks so schnell wie möglich versteckt. Danach erfolgt der HTTP-Aufruf der Links vom zuvor erstellten PHP-Dokument (die Einfachheit hat mich ein wenig verblüfft):$('#mylinks').load('http://hasematzel.de/sandbox/rss/ajax-delicious.php',function(){  $('#mylinks').show('slow');});Der Methodenaufruf von load folgt also dem üblichen Schema: …(URI,Params,Callback). Die Zusammensetzung der Parameter gleichen sich bei vielen der Bibliotheken. Das ganze Skript könnt ihr euch hier ansehen – wahrlich keine Zauberei. Auch die weiteren Eigenschaften von jQuery sind sehr interessant. Erwähnenswert ist sicherlich die umfangreiche Dokumentation, unter anderem auch für das AJAX-Modul, die den Einstieg in die Bibliothek vereinfacht. Ob die Art des Frameworks nun 18 KB JavaScript (gegenüber z. B. ca. 4 KB von moo.fx) rechtfertigt, kann ich derzeit noch nicht sagen. Für Ein- und Umsteiger sei noch ein Getting started-Text erwähnt, der die ersten Schritte mit jQuery vereinfacht.

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Der Fireside Chat

37signals veröffentlichen in regelmäßigen Abständen die Abläufe von Campfire-Chats in ihrem Blog Signal vs. Noise. Diesmal dabei: Dan Cederholm, Jason Santa Maria, Ryan Sims und Greg Storey. Die vier namhaften Webdesigner reden frei über ihre laufenden Projekte und über Dinge und Webseiten, von denen sie derzeit beeindruckt sind.So arbeitet Greg Storey derzeit mit den World of Warcraft-Machern zusammen und berichtet, wie beeindruckt er von koreanischen Ansätzen im Design ist. Wenn man sich die amerikanische und die koreanische Webseite von World of Warcraft betrachtet, versteht man, was er meint.Screenshot Fireside ChatWeiterhin tratschen sie über Gregs letzten Post “Boxes“, in dem er ein wenig die verlorene Individualität von Webseiten bedauert – bedingt durch Formate wie RSS, das Box-Modell und dem typischen Aufbau von Überschrift und Text, der in Blogs allgemein üblich ist.Es sind noch 2 weitere Teile dieses Chatlogs in Vorbereitung, so darf man gespannt sein, welche Themen in den nächsten beiden Teilen in die Browser kommen.Update 16. Oktober 2006Teil 2 der Unterhaltung wurde heute veröffentlicht.Update 19. Oktober 2006Und auch der dritte Teil ist nun online.

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