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	<title>hasematzel.de &#187; Social Media</title>
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	<description>webstandards, entwicklung, internet, kultur</description>
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		<title>Social Media heute und morgen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 20:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Beiträge über Social Media haben mich in dieser zweiten Wochenhälfte angenehm überrascht. Jeder Beitrag geht auf völlig unterschiedliche Situationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Beiträge über <em>Social Media</em> haben mich in dieser zweiten Wochenhälfte angenehm überrascht. Jeder Beitrag geht auf völlig unterschiedliche Situationen ein. <em>Mike Schnoor</em> beschreibt in seinem Blog, <a href="http://www.sichelputzer.de/2009/12/03/was-wird-2010-im-bereich-social-media-passieren/">was aus seiner Sicht 2010 im Bereich Social Media passieren wird</a>. Dabei erfasst er die Spitze des Social Media-Eisbergs, die Early Adopters, die Treiber und Erfinder. Im Grunde zeichnet er eine Fortsetzung der aktuellen Bewegung. Mehr Nutzer, mehr Bedarfe, weniger Kontrolle für herkömmliche Broadcaster usw. Ohne die Qualität seiner 10 Punkte einzeln bewerten zu wollen, kann ich mir vorstellen, dass sich der Bereich Internet so oder so ähnlich entwickeln wird. Gerade Unternehmen werden sich aus unterschiedlichen Gesichtspunkten mehr und mehr gezwungen sehen, auf Züge aufspringen zu müssen. Der eine oder andere Zug kann dabei für das eine oder andere Unternehmen durchaus zu schnell sein.</p>
<h3>Nur ein neuer Marketing-Kniff?</h3>
<p>Es wird noch lange dauern, bis der Grossteil der Unternehmen feststellt, dass es sich bei <em>Social Media</em> nicht um einen weiteren Marketing-Kniff handelt. Dass es nicht nur eine Marketing-Verantwortung ist, sich um das grosse Potenzial zu kümmern. Es wird stattdessen Zeit brauchen, zu erkennen, dass ein intensiver Wechsel in der Unternehmenskultur stattfinden muss, um sich auf Social Media einzulassen. Manche Unternehmen bringen das aufgrund ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung mit, vielleicht auch aufgrund der Branche oder des Durchschnittalters der Mitarbeiter. Andere Unternehmen werden Schwierigkeiten haben, den Einstieg jemals in absehbarer Zeit zu schaffen. Persönlich halte ich den Denkansatz &#8220;Social Media/Crowd Sourcing/User Generated Content/Insert Buzzword Here ist ein Potenzial, welches abgeschöpft werden muss&#8221; für völlig falsch. Vorher muss der Komplex erst verstanden werden, dann muss eine Entscheidung erfolgen, ob man sich überhaupt <em>auf dieses Internetz</em> einlassen will. Vielleicht wird auch eine friedliche Koexistenz zwischen Klassik und Moderne angestrebt. Gibt es soetwas?</p>
<h3>Der Zug ist weg, was nun?</h3>
<p>Kommen wir also zum zweiten Beitrag. <em>Seth Godin</em> veröffentlicht die Aufgabenliste für den Fall, dass es schon zu spät ist: &#8220;<a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2009/12/is-it-too-late-to-catch-up.html">Is it too late to catch up?</a>&#8220;, fragt er. Damit richtet er sich an die Konservativen, die Langsamen, die Verweigerer und Ängstlichen. Was ist, wenn mein Unternehmen noch nicht dabei ist? Kann man den Rückstand mit GMail und 11 Punkten auf der Liste aufholen? Muss ich, wie er im letzten Punkt beschreibt, wirklich scheitern, um zu verstehen?</p>
<p>Unternehmenskulturen sehen sich neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Klassische, starre Kommunikationswege werden aufgelöst. Das Internet als neuer Senderkanal für das Marketing ist in Wirklichkeit ein Bündel von Millionen Kanälen. Und diese Kanäle sind auf einmal keine Einbahnstrasse mehr. Resourcen sind ohnehin knapp und bei gegenwärtiger Arbeitslast ist die Bewältigung neuer Aufgaben kaum möglich. Es müssen sich erst ganze Prozessketten ändern, bevor Platz geschaffen wird für neuen Input, neue Kommunikation. Seths Artikel zaubert ein bisschen augenscheinliche Leichtigkeit in diese Aufgabe, meiner Meinung nach zu viel davon. Aber ein Kernsatz in seinem Artikel ist wichtig: &#8220;Mach doch einfach&#8221;. Eine schöner Vorsatz für das neue Jahr.</p>
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		<title>Mega-Trends 2009 auf t3n &#8211; wo bleibt cloud computing?</title>
		<link>http://hasematzel.de/blog/2009/01/12/mega-trends-2009-auf-t3n-wo-bleibt-cloud-computing/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 15:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[cloud computing]]></category>
		<category><![CDATA[trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefan Asemota hat&#8217;s schnell bei twitter.com verlinkt und auch Frank Bueltge legt nach: Im t3n-Magazin werden 16 Experten aus Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.asemota.de/sweetcron/">Stefan Asemota</a> hat&#8217;s schnell bei twitter.com verlinkt und auch <a href="http://bueltge.de/">Frank Bueltge</a> legt nach: <a href="http://t3n.yeebase.com/aktuell/news/newspost/mega-trends-2009-die-vorhersagen-der-experten-plus-gewinnspiel/2370/">Im t3n-Magazin werden 16 Experten aus Deutschland zu den Webtrends 2009 befragt</a>. Kurzfassung: Social Web, Mobile. Ein bisschen fehlt mir noch das Cloudcomputing (obwohl es hier und da auftaucht), merke ich doch gerade im professionellen Umfeld, dass sich Firmen vermehrt dafür interessieren.</p>
<p>Es scheint mittlerweile auch den alteingesessenen, größeren, mittelständischen Unternehmen zu dämmern, dass man mit einer eigens angeschafften Infrastruktur oder der eines IT-Outsourcers einen enormen Kostenklotz am Bein hat. Befeuert durch die Finanzkrise, suchen alle IT-Experten derzeit händeringend nach Kostenminimierung. Da geraten bisher oft gehörte Argumente (&#8220;sind meine Daten wirklich sicher&#8221; etc.) in ein ganz anderes Licht.</p>
<p>Sicherlich kann man nicht von heute auf morgen alles in <em>die Wolke</em> schieben, aber es gilt doch zu prüfen, welche Services denn tatsächlich noch auf eine interne Struktur, bzw. Hardware angewiesen sind. Besonders im Vertriebsmanagement, bei mobilen Clients und <em>data storage</em>, verspreche ich mir im nächsten Jahr einiges an Bewegung.</p>
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		<title>Web 2.0, Communities, Benutzerdaten, SektionEins und die Sicherheit</title>
		<link>http://hasematzel.de/blog/2007/05/23/web-20-communities-benutzerdaten-sektioneins-und-die-sicherheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2007 10:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Zeiten allerortens entstehender Portale, die ihren Schwerpunkt auf dem sogenannten user generated content haben, die zwangsweise mit Benutzerdaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Zeiten allerortens entstehender Portale, die ihren Schwerpunkt auf dem sogenannten <em>user generated content</em> haben, die zwangsweise mit Benutzerdaten jonglieren müssen, wie mit brennenden Bällen, scheint das Thema <strong>Sicherheit</strong> ein in der Planung oftmals vernachlässigtes zu sein. Immer mehr <a href="http://www.wolfgang-schaeuble.de/">Menschen</a> &#8211; nicht nur die Portalseigner und -entwickler scheinen scharf auf Datenerfassung zu sein. Für die Funktion von Webseiten und Applikationen, die unter dem grossartigen Nicht-Wort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0">Web 2.0</a> zusammengefasst werden können, ist die Erhebung von Benutzerdaten von der E-Mail bis hin zu Zahlungsinformationen unabdingbar. Dennoch erscheint es mir oft, dass unter dem Zugzwang des frühen Releases (&#8220;wir waren die Ersten, nicht die <em>Besten</em>, aber die Ersten&#8221;) und des für mich sehr fragwürdigen Konzeptes <a href="http://lumma.de/eintrag.php?id=3415">release early, release often</a>, der Standard eines Sicherheits-Qualitätslevel immer mehr unter <em>nice to have</em> in der Planung Berücksichtigung findet.</p>
<p>Dabei schützt auch der beliebte Stempel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beta">Beta</a> nicht vor der Erwartungshaltung der Benutzer, die von einer öffentlich zugänglichen Applikation die Einhaltung gewisser Grundsätze bezüglich <em>Sicherheit</em> und <em>Verschwiegenheit</em> einfordern, <a href="http://blog.thinkphp.de/archives/217-Die-Sache-mit-den-AGBs-und-Datenschutzerklaerungen.html">auch wenn Sie nicht die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen haben &#8211; was allgemein als Fehler gilt</a>. Nicht falsch verstehen: Dieser Artikel ist keine neue Art von shoppero-<em>bashing</em> oder <em>-rant</em>, das ist eher eine ganzheitlichere Herangehensweise an das Thema.</p>
<h3>Einfach mal den Profi fragen</h3>
<p>Da die Anzahl der auf Communities basierenden Applikationen sicherlich nicht abnehmen wird, ist für die Projektplanung der Abschnitt der <em>security-certification</em> ein äusserst wichtiger Bestandteil, um nicht nach verfrühtem Release (aus welchen Gründen auch immer) in Argumentationszwang zu kommen. Ein Zwang, der in der <em>Blogosphäre</em> kaum unbeachtet bleiben wird. Gerade Firmen, die sich über E-Business oder E-Services identifizieren, geraten so schnell ins Rudern und haben Schwierigkeiten, neben dem ganzen Präventions-Marketing noch vernünftig und sinnhaft zu entwickeln. In diesen Situationen will ich nicht in das Änderungslog des Subversion-Repositories schauen müssen, geschweige denn die Qualität der Änderungen beurteilen.</p>
<p>Der unausgesprochene Satz &#8220;<em>was der Benutzer nicht weiss, macht ihn nicht heiss</em>&#8221; ist in Zeiten des Internets als Kommunikationsmedium obsolet geworden. Sicherheitslücken werden schneller bekannt als die Farbe von <strike>Paris Hiltons</strike>(bitte den Namen eines beliebigen, weiblichen Klatschpresse-Stars einfügen) Unterwäsche auf der Oskarverleihung (scnr). Der vielzitierte PR-Gau wartet und lauert nur auf seinen grossen Auftritt auf der Blog-Bühne. Die Sicherheit eines Portals selbst ist dabei äußerst komplex, oft so komplex, dass die durchschnittlich geschulten Entwickler in der Fülle der Anforderungen eventuell mit einem Sicherheits-Qualitätsstandard überfordert sein mögen (Achtung: Keine Wertung hier!). Derartige Aufgaben benötigen Profis, <em>source code testing</em>, <em>stress tests</em>, gezielte Suche nach Exploits, mit Werkzeugen, die dafür vorgesehen sind.</p>
<p>Die Marktlücke ist längst erkannt, jetzt ergeben sich auch die ersten Business-Ansätze daraus (ich beziehe mich auf Business-Ansätze, mit denen ich auch etwas anfangen kann und nicht auf den Passus &#8220;Test, Abnahme und Dokumentation&#8221;, der sich <em>pro forma</em> in den Projektangeboten vieler Dienstleister finden lässt). <a href="http://blog.thinkphp.de/">Björn</a> (der Mann mit den mir bekanntlich meisten XING-Kontakten ;) berichtet <a href="http://blog.thinkphp.de/archives/229-SektionEins-joined-forces-of-Stefan-EsserHardened-PHP-and-Mayflower.html">vom Startup der Kooperationsfirma SektionEins</a> die mit der <a href="http://mayflower.de/">Mayflower GmbH</a> und <a href="http://www.hardened-php.net/index.24.html">Stefan Esser</a> ein Expertenteam liefert, das sich auf Sicherheit in Webapplikationen, -seiten und -portalen spezialisiert hat. Ich bin mir sicher, dass das Angebotspaket für die <em>1-day-security-factory</em> für in die Beta gehende, aufstrebende Web2.0 &#8211; Geschäftsideen zum Pauschalpreis nicht lange auf sich warten lässt :)</p>
<p>Ich wünsche Björn und allen Beteiligten viel Glück mit der (für mich pflückreifen) Frucht :-) Mehr Infos gibt&#8217;s auf der Webseite <a href="http://www.sektioneins.de/">SektionEins.de</a>.</p>
<h3>Sicherheit als ROI</h3>
<p>Zum Abschluss eine kleine Rechnung (die am Ende leider gar keine ist): Ein Sicherheitstest mit Experten ist ein zu kalkulierender Faktor in der Release-Phase eines Software-Projektes. Ganz im Gegensatz zum PR-Gau, dessen Aufkommen ein sprachlich hervorragend talentiertes Team benötigt (im Support, im Marketing), damit das Produkt nicht in der Luft zerrissen wird und die Wogen der Empörung geglättet werden.</p>
<p>Ich schätze einfach mal, dass man mit ca. 2 Experten vor Ort an einem Tag einen qualitativ recht guten Test hinbekommt (man möge mich gerne berichtigen, ich weiss, dass die Skala nach oben offen ist). Daraus erfolgt dann vielleicht nochmal ein 2-3 Tage dauerndes Überarbeiten, auf jeden Fall aber ein Patch-Katalog für weitere Releases. Planbar, kalkulierbar, transparent.</p>
<p>Der PR-Gau kann hier nicht beziffert werden, man weiss aber anhand von Beispielen in der Vergangenheit, dass die Auswirkungen erheblich sein können, bis hin zu geschäftsschädigen Ausmaßen, je nachdem, wie sicherheitsrelevant die Applikation ist (das Online-Buchungssystem eines Händlers ist hier sicher mehr in der Aufmerksamkeit, als ein <em>social bookmarking</em>-Tool). Nur &#8220;der Erste&#8221; mit einem Produkt auf dem Markt zu sein, bedeutet nicht, vor Kritik und Beschwerden gefeit zu sein, insbesondere, wenn man in kurzer Zeit nicht oder kaum reagieren kann.</p>
<p>Ich behaupte, dass kalkulierbarer Sicherheitstest und PR-Gau in Zahlen ausgedrückt nicht im Verhältnis zueinander stehen &#8211; mit einem bedeutenden Ungleichgewicht in Richtung des PR-Gaus. Ich kann mir vorstellen, dass es unter Umständen schwer sein kann, ein Sicherheits-Review einzuplanen oder zu fordern. Dabei schätze ich, dass vor allem die Shareholder hier ein einschränkender Faktor sind &#8211; nicht böse gemeint &#8211; auf Shareholder-Ebene gelten meist andere Wertigkeiten, bzw. werden Wertigkeiten anders priorisiert. Die Aufgabe des Projektteams und unweigerlich des Projektleiters ist dann die Visualisierung von Zahlen, um eine gute Entscheidungsbasis zu formulieren. Wie beziffert man also einen PR-Gau? Ab in die Kommentare. Jetzt!</p>
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