Savage frei zum Download erhältlich

Die Savage-Demo sorgte damals für ein paar abwechslungsreiche Multiplayer-Nächte. Der für mich sehr gelungene Spagat zwischen Echtzeit-Strategie und Shooter (und sogar ein wenig RPG) überraschte mit fesselnden Schlachten auf den wenigen erreichbaren Servern. Ich verlor das Spiel aus den Augen, hatte schliesslich (wenn ich mich mal daran erinnerte) Zweifel, ob es überhaupt erschienen war. Savage2 ist nun schon länger in der Entwicklung und im Zuge des bevorstehenden Releases hat die Firma den etwas in die Jahre gekommenen ersten Teil Savage: The Battle for Newerth kurzerhand zum Download freigegeben.Was soll ich sagen? Ich bin entzückt! Grandioser Schachzug der Firma, grandioses Spiel, grandios müde werde ich am Montag sein.Die Grafik des Spiels wirkt etwas altbacken, vergleichen kann man es ungefähr mit Battlefield 1942 (denke ich). Wer sowas als Manko ansieht, wird sicherlich durch den unglaublich abwechslungsreichen Spielverlauf entschädigt. Der Charme des Spieles ist dabei die Einfachheit. Einzig die rudimentärsten Elemente der beiden Genres kommen zum Einsatz, der Rest ist abhängig von den 64 Spielern, die in einem Match aufeinandertreffen können. Die Waffenauswahl ist recht beschränkt und recht gut balanciert, die Maps sind zeitweise etwas zu “klassisch”, aber dennoch mehr als ausreichend.Im Spiel selbst existieren zwei Rassen (ich habe soviel gespielt, dass ich noch keine Zeit hatte, mich mit der Hintergrundgeschichte zu befassen): Menschen und Tiere. Beide Rassen sind mit ein paar wenigen Spezialfähigkeiten gesegnet, Menschen können Schläge blocken, Tiere können mehrere Meter weit springen. Abgerundet werden Waffen und Fähigkeiten durch mittlerweile typische Spielelemente, die zusätzlich noch dem Rollenspiel entnommen sind. Macht man sich für sein Team bezahlt, z. B. durch Töten der Gegner, duch Bau von Gebäuden oder den Abbau von Resourcen, steigt man bis zu 9 Leveln auf (dann winkt eine Komplettrüstung). Der gewählte Commander sieht das Spiel dabei in der RTS-Draufsicht. Er “befehligt” die Spieler, die gut daran tun, auf die Kommandos zu reagieren, denn einzig der Commander besitzt eine Komplettübersicht über das Spielgeschehen und sollte tunlichst am besten über die nächsten Spielzüge entscheiden können. Der Commander ordnet den Abbau von Resourcen an, läßt Gebäude bauen und Technologien erforschen. Ist genug Gold da, kann er auch einzelne Spieler “promoten” – ihnen vorab ein Level schenken, so dass stärkere Waffen, Rüstungen oder mehr Lebensenergie zur Verfügung steht. Stirbt man, spawnt man an einem der eroberten Stützpunkte der Map.Eine recht kleine aber eingeschworene Gemeinde kümmert sich dabei liebevoll um die Weiterentwicklung und teilweise sogar um das Bugfixing (was für ein Spiel ;). So finden sich in der Community entwickelte Zusatzbibliotheken, die installiert werden müssen, bevor ich einige der Server betreten darf. U. a. gibt es eine Art “Punkbuster” zum verhindern von Cheats und eine Lösung für das im ungepatchten Originalzustand des Spiels so häufige “Steckenbleiben” zwischen Gebäuden. Eine Menge Infos für Einsteiger finden sich im übrigen z. B. auf den Seiten des Evolved Clans.Viel Spass!

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