Berater

Über den Beitrag in Martin Rölls E-Business-Weblog bin ich auf den Beitrag “Neues in Sachen Breisgaumilch” gestossen und habe mich dazu hinreissen lassen, Hrn. Hubers Vorgehensweise in den von ihm beschriebenen Ereignissen zu kritisieren.Ich habe versucht, Hrn. Huber darauf hinzuweisen, wie wichtig Integrität und Loyalität in der Geschäftsbeziehung von Unternehmen und Beratern ist. Obwohl nicht konstruktiv zum Thema “Milchvertrieb”, wollte ich doch sachlich kritisieren, was mir – neben Spott und Beleidigung – nicht viel einbrachte. Leider bin ich nun offensichtlich von der Kommentarfunktion in Hrn. Hubers Weblog ausgesperrt, was mir nichts anderes übrigläßt, als meine Antwort hier als Trackback zu verfassen. Das letzte Posting von Hrn. Huber lautete:

Ja, Herr Hasematzel – vielleicht habe ich Sie auch nicht erkannt in ihrem Genius, denn nur Sie können ja die Banalität des Internets und dessen Technik deuten. Sorry, wenn ich das übersah.

Meine Antwort also hier:

Diese Fähigkeit maße ich mir nicht an, aber über Möglichkeiten, Risiken und Auswirkung von Technologien (und damit reduziere ich das Thema “Weblog” auf Technologien) behaupte ich von mir, ganz gut im Thema zu sein. Wenn Sie mich beleidigen möchten, können Sie das gerne tun.Das ändert nichts an der Art und Weise, wie Sie offensichtlich mit Kunden und Gesprächsinformationen umgehen (nämlich öffentlich), was mein ursprünglicher Kritikpunkt war – lassen Sie uns also das Schlachtfeld nicht ausweiten. Ich habe versucht, Ihnen verständlich zu machen, dass Unternehmen u. U. sensibel von Ihrer Vorgehensweise berührt sein könnten und ich behaupte zusätzlich, dass ein Imageverlust Ihrerseits durch diese Aktion in den Bereich des Möglichen rückt.Manche Unternehmen interessiert nicht nur die finanzielle Stabilität eines Unternehmenspartners, sondern auch dessen Integrität.

Ursache meiner Kritik (um es für den Leser zusammenzufassen) war die Tatsache, dass Herr Huber den Dialog einer missglückten Akquise mit einer Firma öffentlich in seinem Blog behandelt und ihn somit zum Gegenstand des öffentlichen Interesses, als auch einer Diskussion macht. Im Verlauf regt sich Hr. Huber in den Kommentaren auf seinen Eintrag darüber auf, wie missmutig und unkonstruktiv denn deren Inhalte wären.”Es gibt ein paar einfache Regeln, die – solltest Du sie beachten – Dir ein langes Leben bescheren werden.” (na, na, welcher Film?) Spass beiseite: In Partnerschaftsbeziehungen von Unternehmen haben öffentliche Blogs nichts zu suchen, wenn die Inhalte auch nur ansatzweise vertraulich sind. Dazu gehören für mich Aussagen wie “…Das Unternehmen steht bekanntlich mit dem Rücken zur Wand…” oder “…Gut, ihre Entscheidung – vielleicht schaffen die es ja mit Cost-Cutting auch. Fuhrpark weg, Produktionsstätten schliessen, etc. – am Ende dann eine Fusion….”. Bitte lest den gesamten Artikel, um euch ein Bild zu machen.Leider konnte ich Hrn. Huber diese Kritik nicht nahebringen, sodem also hier das “manuelle” Kommentar

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10 Antworten auf Berater

  1. Dave sagt:

    Schon unglaublich das ganze. Und Herr Huber versteht ja wirklich ausnahmslos jeden kritischen Kommentar falsch, oder will ihn falsch verstehen. Wenn er wirklich “echt” ist, dann ist das schon ein starkes Stück.Du stößt aber in der Blogosphäre auch immer auf Leute…Grüße!

  2. Siegfried sagt:

    Hi,naja, es gibt nun mal Leute, die leben nach der Maxime “Jeder hat ein Recht auf meine Meinung”. Warum sollte man diese Art von Leuten nicht auch in der Blogscene antreffen.

  3. Oliver sagt:

    Natürlich gibt es diese Art von Leuten und die unmittelbare Meinungsäusserung macht ja auch den Charme von Blogs aus. Leider versteht Hr. Huber nicht, dass er sich durch Beleidigungen und Anfeindungen selbst disqualifiziert.Aber mit diesen Credibility-Problemen wird er selbst zu leben haben – schade.

  4. Pingback: Streuverluste Aktuell

  5. Pingback: Basic Thinking Blog » des Bloggers Jehova

  6. Pingback: JEHOVA at ugotit.de - Everything you need

  7. Manueller Trackback: Wer auf Kommunikationsbehinderung hinweist oder sie benennt, oder Hinweise bzw. Benennungen in Umlauf bringt, wird mit floowthwowing durch servile Sekundanten, nicht unter zwei Mal bestraft.

  8. Oliver sagt:

    Huiuiui. Jetzt werden Kommentare und Trackbacks schon so komplex, dass man zwischen Trollen und Konstruktiven kaum mehr unterscheiden kann :) Seid meine Gäste…

  9. the bollog sagt:

    Der wird mit wehenden Fahnen unter gehen.Man möge die Antwort auf die Bollogfrage lesen.Er scheint Callboy Torsten für ex-PRler zu werden.

  10. MaxR sagt:

    Nun, der Huberfrankdoktor hat eine ganz eigene Meinung, was ein Blog ist und welchen gesellschaftlichen Wert der/das Blog hat.Diese Meinung beinhaltet zum Beispiel das Axiom (Grundannahme), daß Blogs stets und ohne Ausnahme kommerziell zu nutzen sind und nichtkommerzielle Blogs unter Strafe zu stehen haben.Wenn er dann mit Mitmenschen konfrontiert wird, deren Meinung über Blogs einer offenbar anderen, selbstverständlich falschen Welt entspringt, die also Blogs zum Beispiel (VORSICHT: VERWERFLICH!) “zum Spaß” schreiben oder lesen, dann hat er damit natürlich ein Problem. Deshalb muß auch jeder Kommentar bei ihm einen konstruktiven Vorschlag enthalten, wie sein Problem mit der Breisgaumilch zu lösen sei.Nun ist die Welt aber so, daß es zum guten Glück viele “Spaßblogger” und wenige Huberfranks gibt.Ganz nebenbei: Ein toller Berater übrigens, der im Internet nach Ideen anderer fischen will, um diese dann kommerziell umzusetzen. Schön, daß ihm niemand diese Ideen vermitteln will.

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