Ubuntu, php5-cgi und lighttpd auf Dapper

Nach einem wahren Update-Marathon habe ich meine Ubuntu-Installation in der Dapper-Version hochgefahren. Dapper bietet hierbei zum ersten Mal ein lighttpd-Paket im universe. Da ich mir schon seit längerer Zeit Ruby on Rails-Seiten und auch cakePHP-Resourcen zu Gemüte führe und auch mal gerne was mit mysqli machen möchte, war der Umstieg vom Indianer auf den kleinen Webserver lightttpd auch nur eine Frage der Zeit. Man soll ja alles mal ausprobieren.Zunächst mal gilt es, den Apache vollständig rauszuschmeissen (vergesst nicht, Kopien und Backups eurer Konfiguration anzulegen):$ sudo /etc/init.d/apache2 stop$ sudo apt-get remove apache2$ sudo apt-get remove php4Mit dem Paketverwaltungssystem aptitude ist das Ganze kein Hexenwerk. PHP4 lag noch aus Hoary Hedgehog-Zeiten auf meinem System, es war sowieso Zeit, dass ich hier mal aktualisiere ;) Danach galt es, sich die neuen Pakete zu holen:$ sudo apt-get install lighttpd$ sudo apt-get install php5-cgilighty hat fastCGI-Unterstützung. In dieser Hinsicht nistet sich php5 auf etwas andere Art im Webserver ein. Eine gute Übersicht zu den Vorteilen von fastCGI gibt es in der lighttpd-Dokumentation. Schnell noch CUrl und mysqli hinzufügen:$ sudo apt-get install php5-curl$ sudo apt-get install php5-mysqliErstmal ein Test:$ php-cgi -vPHP 5.1.2 (cgi-fcgi) (built: May 18 2006 04:59:16)Copyright (c) 1997-2006 The PHP GroupZend Engine v2.1.0, Copyright (c) 1998-2006 Zend Technologies$ which php-cgi/usr/bin/php-cgiPrima, scheint ja alles geklappt zu haben. Schnell zumindest schonmal die mysqli- und CUrl-extensions in der php.ini eintragen, die sich bei mir in /etc/php5/cgi/php.ini eingenistet hat:$ sudo vi /etc/php5/cgi/php.ini -c /extension=Da schmeisst man schnell ein:extension=mysqli.soextension=curl.sorein.Die Virtuellen Hosts des Webservers bauen sich analog der Funktionsweise des Apache2 unter Ubuntu auf. Zwei Verzeichnisse, eines mit den verfügbaren Hosts und eines mit den tatsächlich (über symbolische Links) aktivierten Hosts. Ein paar Beispiele finden sich bereits unter /etc/lighttpd/conf-available. Ein paar Anpassungen in der lighttpd.conf sind dennoch nötig, um mod_fastcgi, mod_rewrite (ja, wie beim Indianer) und mod_userdir ans laufen zu kriegen. Hilfe boten dabei (einmal mehr schamlose Eigenwerbung) die Ergebnisse zum Thema “lighttpd+ubuntu” auf schoenerbrausen.de, da in der Ubuntu-Community offensichtlich noch nicht so viele Leute mit dem lighty gearbeitet haben (zumindest findet man nicht viel in den Foren und im Wiki – um nicht zu sagen “überhaupt nix”).Im Detail werden euch noch die folgenden Beiträge weiterhelfen:

Nächstes Mal geht’s um die Details der Konfiguration des Webservers und um die Einbindung von cakePHP.

Dieser Beitrag wurde unter Unsortiert veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Ubuntu, php5-cgi und lighttpd auf Dapper

  1. Pingback: » Apache unter Ubuntu mit PHP und MySQL der starke Blog

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>