Der ideale Arbeitgeber

Spätestens jetzt werden alle Entwickler vor ihm auf die Knie fallen: Joel Spolsky, der Mann hinter FogBugz und zwei recht bekannten (und übrigens hervorragenden) Büchern schreibt den Codern von der Seele.In seinem neuen Artikel “The Development Abstraction Layer” stellt er geradeheraus dar, wo das Kapital einer (Softwareentwicklungs-)Firma liegt: Bei den Entwicklern! Management, Heißluftverkäufer und Projektleiter haben die Aufgabe, die Umgebung für eine kreative und angeregte Tätigkeit der Coder vorzubereiten, dann treten sie in die zweite Reihe ab. Eine Idealvorstellung – und prinzipiell korrekt. Nicht nur Joel ist schon jahrelang der Meinung, dass gute Software nur entstehen kann, wenn die Umgebung stimmt. So kommt der Coder “in die Zone”, diese Welt zwischen Tastatur und Gehirn, wo kein Telefon klingelt, kein Mitarbeiter hustet und wo die Zeilen Code nur so aus den Fingern fließen.Der ganze andere unwichtige Mist wird dann vom Rest verwaltet. Verkauf und Betreuung, Werbung, Finanzen, Rechtliches usw. Damit werden die Divas des Developments nicht behelligt. Gut so!Ich habe persönlich den Eindruck, wir sind in Deutschland noch bei Joels Negativ-Beispiel in seinem Artikel: Manager geben den Weg vor, die zweite Management-Ebene leitet Strategien ab, weitere Manager teilen die Strategien in immer kleinere Aufgaben, bis zu guter Letzt ganz, ganz unten (wahrscheinlich noch im Keller) jemand die Arbeit macht. Da erzielt man natürlich auch Keller-Ergebnisse.Aber wem erzähl’ ich das ;)

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Eine Antwort auf Der ideale Arbeitgeber

  1. falk sagt:

    Schoener Artikel, stimmt genau!

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