Dragonforce

 Endlich Dagonforce live in der LMH in Köln und somit die Klärung der Frage, die uns seit Wochen beschäftigte: „Meinste die sind live genauso schnell?“Für alle die sich diese Frage auch gestellt haben gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht.Die Gute: Nein, keine Angst, live sind sie nicht so schnell wie auf der CD.Die Schlechte: Sie sind noch schneller.Für alle die jetzt gar nicht wissen worum es geht:Dragonforce kommt aus England und ist die schnellste Band der Welt, mit dem schnellsten Drummer der Welt und mit den schnellsten und besten Soli seit Erfindung der Stromgitarre.Von Anfang an:Gestern war also der große Tag. Dragonforce live. Leider nur zusammen mit Sabaton (?) als Vorband von Edguy (???)Beginn: Pünktlich um 20.00h. kamen Sabaton auf die Bühne.Ob das gut oder schlecht war, kann ich nicht sagen, da ich zu diesem Zeitpunkt noch mit Slim Gitzi auf dem Plus Parkplatz stand und auf den Herrn Neumann gewartet habe.Nachdem dieser dann irgendwann kam, konnte es endlich losgehen.Wir kamen rechtzeitig zum letzten Song von Sabaton. “I´m your Metal Machine” dröhnte es recht schwach auf der Brust aus der PA. Das war sehr schön, denn jeder konnte den Knaller- Refrain sofort mitsingen, was auch so ziemlich alle taten. Bis auf Herrn Neumann. Der hat nämlich in diesem Moment, spontan und zurecht, das Luft Harley fahren erfunden. (Muss man wahrscheinlich dabei gewesen sein).Also Becks geholt und gewartet.Wie zwei Kinder an Heiligabend (Neumann war immer noch mit der Luft Harley unterwegs) standen Gitzi und ich also da und hofften auf Bescherung.Nach einer schlappen viertel Stunde ging dann dasLicht aus und eine Offstimme an: „Ladies and Gentleman, the fastest Band in the World… Draaaaagoooon Fooooooooorce!So muss man auch erstmal anfangen können.Den Anfang machte der Drummer.(Dave “Compact Dynamo” Mackintosh)Das muss man sich ungefähr so vorstellen: Diese Typ spielt mit seinen Füßen wie eine Nähmaschine. Nur viel schneller und nicht so ungleichmäßig. Dafür aber lauter.Wenn man Geschwindigkeit von 1-10 messen kann, dann spielt der 11 schnell.Dazu das abartige Gefiedel von Herman Li und Sam Totman. Und alles was wir sagen konnten war „Junge, Junge Junge“.Das könnte man also mit Gitarren alles machen, wenn man seine Jugend anstatt mit Freunden auf dem Rollbrett, alleine im Keller mit seiner Ibanez verbracht hätte.Haben wir aber nicht.Daher bleibt uns nur andächtig zu staunen und die Frage: „Was macht denn jetzt der arme Yngwie Malmsteen wenn er das hört“?Ca. 10 Minuten nach dem Auftritt hatte ich das Vergnügen mich kurz mit Sam Totman zu unterhalten.Der wiederum war sehr nett und so dudeldicht, dass konnte unmöglich in 10 Minuten passiert sein. Mit anderen Worten: Der hat diese unfassbaren Soli auch noch besoffen gespielt.Wir gratulieren!Dann kamen Edguy (???)Und nachdem das Sänger uns dann mit den Worten: „Wir feiern heute zusammen eine Metal Party“ bedrohte, sind wir lieber mal schnell gegangen.Am schönsten hat es dann mal wieder mein Freund Slim Gitzi auf den Punkt gebracht: „Ich hab das gerade gesehen, und das kann mir keiner nehmen.Und sollte jemals jemand schneller spielen, find ich Ihn scheiße“.Geht mir genauso. Gruß  Krabbenfischer

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2 Antworten auf Dragonforce

  1. theDon sagt:

    Ich bin schon so ein bisschen doll neidisch…

  2. Dave sagt:

    Schön geschrieben Herr Krabbenfischer! Da habt ihr drei allen anderen die nicht dort waren jetzt wohl etwas voraus.Schönen Gruß & Bis heute Abend

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