Wermelskirchen Naturarena – die Story geht weiter

Aufgebracht durch einige Kommentare auf meinen letzten Beitrag, habe ich mich noch ein bisschen mehr zum Thema Naturarena Wermelskirchen umgesehen. Einen Artikel dazu findet man auf Rhein-Berg-Online.de, als auch einen kurzen Bericht zum gestrigen Meinungsaustausch in der Mehrzweckhalle Dhünn und einen Kommentar.Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein sehr grosses, wunderhübsches Naturgebiet und einen beschaulich-ruhigen Ort in eine bunte Spasshölle zu verwandeln? Im Winter das beständige Röhren der Schneekanonen, im Sommer die guten alten Fußgänger/Mountainbiker- Schlägereien. Das wird noch spassig.Und am Ende: Wer soll denn da eigentlich nach Wermelskirchen kommen? Wermelskirchen als überregionales Zentrum des Tourismus? Das glaubt kein Mensch.

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25 Antworten auf Wermelskirchen Naturarena – die Story geht weiter

  1. lagrue sagt:

    1. tach2. ich bin schockiert. da kommt man an nichts böses denkend aus dem urlaub und dann das. beim lesen des hasematzelschen blogs fällt mir doch fast das essen ausm gesicht. touristen in unserem schönen dorf!? ich bin dagegen! und zwar entschieden. zur not geh ich in den untergrund!

  2. Hasematzel sagt:

    Hehe. Willkommen zurück! Ja, schon lustig, was unsere Stadtchefs da auf die Beine stellen wollen. Aber: Gib es doch zu, Du wärst einer unglaublichen 1,5 km langen Downhillstrecke bei einem Gefälle von ca. 1% mit abschliessendem Sprung in die Dhünner Freibad-Fluten auch nicht abgeneigt, oder?

  3. Remscheider sagt:

    Wieso sagt der Weik, ihm hätte zu seinen kölner Zeiten unsere Natur so gut gefallen und nun will er aus der schönen Natur einen Jurassic Park machen? Da kommen dann lauter Großstädter die es total toll finden, einen Tag in einem “Naturpark” zu verweilen, für den vorher die Landschaft vergewaltigt wurde.Hat Herr Weik noch nie etwas von Landschaftsschutz gehört? Ich würde auch gerne Heimatschutz (leider etwas vorbelastet) sagen, in Anbetracht der Tatsache, daß der Bürgermeister aus Köln sie nun zerstören will….erst wenn der letzte Baum gerodet…usw., kennt ja nun wirklich jeder.Wenn ich´s nicht wüßte, würde ich behaupten, der Herr Weik kommt aus der Gameboy-Generation, die als Kinder nie draußen gespielt haben und nicht wissen, daß man dafür intakte Naur und keinen Naturpark braucht. Einfach abartig was da geplant wird.

  4. Hasematzel sagt:

    Also das mit dem Herrn Weik will mir nicht so recht in den Kopf. Es kann doch kaum sein, das ein Ortsunkundiger hier hinkommt, zwei oder drei Jahre hier rumhängt und dann so einen Plan aus der Tasche zieht, oder? Da muss noch mehr hinterstecken. Witzigerweise habe ich den Eindruck, dass die Auflehnung unter den Bürgern gegen den Vorschlag eigentlich enorm ist, in der Presse davon aber nichts erwähnt wird. Ich komme mir vor wie in Tirol, wo die Einheimischen auch verzweifelt zu verhindern versuchen, dass die xte Seilbahn und die soundsovielte Abfahrt erschlossen wird. Paradox.BTW, kommt Herr Weik tatsächlich aus Köln?

  5. lagrue sagt:

    Zur Downhillstrecke:Das extreme Gefälle verursacht in mir schon jetzt eine zu große Angst, als das ich es jemals wagen würde die Strecke zu befahren.Außerdem weiß ich nicht aus welchem Grund wir neben der schwarzen und zu recht berüchtigten “Remscheider Abfahrt” am Hohen Hagen noch eine zweite weltcuptaugliche Piste brauchen.Hallo Herr W. machen sie’s doch wie unsere niederländischen Nachbarn. Fahren sie ins nahe Sauerland und rocken Sie da die Pisten!!! Wenns mit dem Rückweg nach Colonia zu lange dauert einfach mal den Wohnwagen anspannen und da bleiben!

  6. Dhünner Bürger sagt:

    hehe….schönzu lesene einträge hier….soviel ich weiß kommt der weikirgendwo aus dem schwabenland,hat aber zuletzt in köln gelebtmeiner meinung nach hat steht er dem kölschenklüngel in nichts nach, nur das der klüngel in wermelskirchen sein epizentrumin dhünn hat :-)bin mal gespannt was diese machbarkeitsstudie ergibt.war am wochenende bei bekannten die in der nähe der skirena bottrop wohnen. das ding hat ja auch pleite gemacht obwohl es sich mitten in dem gebiet befindet auf das weik spekuliert und einzugsgebiet für die naturarena nennt.jetzt können befürworter ja sagen, nun, die naturarena gibt es auch im sommer mit tollen anderen aktivitäten.ich weiß nicht genau wieviel regentage wir in wermelskirchen haben, aber hier regnet es bekanntermaßen nicht wenig, einiges mehr alsz.B. in köln, aber wenn wir die klimatischen verhältnisse von kalifornien hätten, würde ich das sogar von dieser warte her tolerieren können.wie ich in vorherig schonmal erwähnte, letztendlich ist es doch sch….egal ob das projekt und konzept aufgeht, wenn erstmal das naturschutzgebiet als bauland ausgewiesen ist sind eh alle aus dem schneider.dann wird in dhünn die baulaola losgehen wie man sie vorher noch nicht gesehen hat.und es wir garantiert auch nicht bei diesem einen hang bleiben. wenn erstmal ein präzedenzfall geschaffen ist gehts losda werden so manche politisch aktiven bauern endlich ihre letzten wiesen los, und grinsenwie gewohnt jeden zweiten samstach von der titelseite des lokalteils und verkaufen sich so geschickt das der großteil der büger denkt: toll was der alles für die stadt ode das dorf tut.wenn ich noch weiter schreibe werde ich glaube ich zu persönlich und aus diesem grund mach ich jetzt lieber mal feierabend.ps: tolles forum, weiter sobis die tage….DB

  7. skihase sagt:

    Ist ja ne tolle Seite, wo positive Kommentare zensiert werden und rausfliegen…

  8. skihase sagt:

    Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen…Bin nur Skiamateur und ärgere mich darüber hunderte Kilometer in die Alpen zu fahren oder ins überfüllte Sauerland.Lasst doch mal die Polemik da raus.Wer da was verdient oder nicht, ist doch egal. Letztendlich verdienen doch alle daran. Dhünn und auch Wermelskirchen sind zwar nur halb so groß wie der Zentralfriedhof von Chikago aber dafür doppelt so tot.Denkt keiner an die Einnahmen auch für die Stadt, damit der ganze Laden am Laufen bleibt (Förderung des Sports, Kultur, Umwelt, Jugend usw.)Nur wenn investiert wird, kommt auch was dabei für andere hinterher raus.Ich bin froh, dass mit Bürgermeister Weik jemand Dinge anpackt, die mal nicht kleinkariert sind sondern echt was bringen.Und der Burghoff…… ist doch eh mit über 70 ein Auslaufmodell :=)Den tut eher der Weik in die Tasche als der ihn!Also Cool bleiben und besser mitgestalten!!!

  9. skihase sagt:

    Sorry für die Mail von 15.11.Ich wusste nicht, dass es 2 Foren gibt :=(

  10. steve sagt:

    Hey Leute,positiv finde ich das sich Leute zu dem Thema gedanken machen. Zwei Sachen nerven aber total1. dieses St. Florians denken …überall aber nicht vor meiner Tür.. 2. Ist eh alles Mist was die da machen.. Wer hindert euch alternative Standorte zu suchen und diese dem Bürgermeister zu zeigen. Wenn ein solches Projekt klappt sind alle dabei, geht es den Bach runter wars der Bürgermeister schuld..echt ätzend!!!In unserer Welt ist es immer so wenn irgendwo irgenwer irgendwas plant und umsetzt verdieint irgendwer nen Haufen Euros… Schade ich hätte auch gern solche Grundstücke…aber der Neid frisst mich deswegen nicht auf. Dieses Projekt klappt nur wenn Pro und Kontra sich miteinander verständigen, will einer mit dem Kopf durch die Wand ist der Streit vorprogramiert. Ich sehe es nicht so das alles vollgebaut wird wenn erst mal an einer Stelle begonnen wird. Sicherlich bleibt die Jugend der Stadt auch nicht vor dem Zaun stehen und gafft hinein, sonder soll die Möglichkeit haben dort Ihre Freizeit zu gestalten. Oder Habt Ihr schon ne Disco, Fastfood und ähnliches in Wermelskirchen gesehen???Das sind Dinge die die Jugend sich wünscht oder?? Mir wäre wohl bei dem Gedanken das keine Kinderspielplätze mehr zerstört werden, Scherben von leeren Bieflaschen auf dem Spielplatz liegen und dies der einzige Platz ist auf dem Jugendliche sich treffen können. Sicherlich sind das alles Dinge die bei einem solchen Projekt berücksichtigt werden müssen. DAFÜR MUSS MANN SICH ABER EINBRINGEN UND NICHT ALLES MIES REDEN!!!!PS. Ich kann weder Ski fahren noch hab ich was mit downhill usw. zu tun

  11. HeinrichVIII sagt:

    Hallo Freunde,auch ich habe etwas Bedenken bei der Naturarena. Wer macht sich da die Taschen voll….? Oder gibt es, ohne vertragliche Bindung, wieder schwarze Koffer?

  12. Matthias sagt:

    Tach zusammen,wollte alle Interssierten nur ganz kurz informieren, dass die Voruntersuchungen der potenziellen Investoren aus Insbruck nach Aussage des Bürgemeisters noch laufen. Aktuelle Temperaturmessungen (und Daten aus vergangenen Jahren) werden noch ausgewertet. Danach wird man dann wohl weitersehen.Da ich mir selber noch keine anschließende Meinung zu dem Thema gebildet habe, will ich auch gar nicht groß diskutieren, sondern nur ein paar facts wiedergeben:- Klar ist, dass für ein solches Projekt in erster Linie ein Investor gradestehen muß und die Stadt kein (so gut wie kein?) Geld dazu gibt (Aussage Bürgermeister). Ich denke damit ist das schon ziemlich fraglich, ob irgendwer bereit ist ein paar Millionen zu investieren.- Der Bürgemeister hat ein paar offene Punkte in seiner Präsentation genannt, von denen vor allem der Verkehr nur schwer lösbar erscheint. Damit das Projekt rentabel ist, müsste vermutlich Finkenholl ausgebaut werden. Ich kann mir nicht vorstellen wie das gehen soll.- Die Fläche in Dhünn ist ein erster Vorschlag. Prinzipiell ist es auch möglich andere Hänge (z.B. näher an der Autobahn) im weiteren Verfahren zu berücksichtigen.- Der potenzielle Investor ist NTC-New Technology Concepts. Ihr findet unter http://www.ntc-sport.com was über deren Aktivitäten.@steve: Stimmt, für die Jugend fehlt es in WK an allen Ecken und Enden. Aber was tun und was wollen? Bist du der Meinung ein McDonalds wäre ein tolles Freizeit-Angebot? Kennst du jemanden, der bereit ist ein große Disco in WK zu eröffnen? Stell dir vor die Naturarena kommt, was kostet dann so ein Tag? Wie oft werden Wermelskirchener Jugendliche sich das leisten können? Ich denke wir sind halt ein wenig klein, als dass große private Investoren etwas für Wermelskirchener machen werden. Da müssen wir uns schon selber helfen. AJZ Bahndamm, Rollrausch mit der Skaterhalle, Kinder-und Jugenparlament u.a. mit der Bolzplatzaktion, die BAuwagen am Friedhof in Dabringhausen, unsere CVJMs, all das sind doch bessere Lösungen die man unterstützen muss, als nen McD nach WK zu holen.Bin aber für neue Vorschläge offen und freue mich hier was gefunden zu haben wo Leute jenseits der Politik über das was in WK passiert diskutieren.GrüßeMatthias

  13. Oliver sagt:

    Vielen Dank für die Info, Matthias. Ich sehe, das Thema ist weit von einer abschliessenden Lösung entfernt, halte das Vorhaben aber nach wie vor für “fragwürdig”.Vermehrt habe ich von “Einnahmemöglichkeiten der Stadt durch den aufkommenden Tourismus” gehört, frage mich aber, ob bei der Einbindung eines Investors für Gastronomie und Einzelhandel in der Stadt noch was übrig bleibt. Ich habe noch nie gehört, dass ein Center Parcs oder die Skihalle Neuss die Region aufgewertet hat (ich muss aber da auch mein Unwissen zu bedenken geben!)D. h. mir fehlt noch der “Kick” an der Sache. Wo entstehen Vorteile? Für wen? Wird der Investor und der/die Bauherrn mit einer enormen Pacht die Stadtfinanzen unterstützen? Ist die Direktverbindung Autobahn – Erlebnispark so gewählt, dass lokale Gastro und EInzelhandel partizipieren können? Ist seitens Investor eine Einbindung der lokalen Wirtschaft geplant? Diese Fragen sind m. E. noch nicht ausreichend geklärt, bzw. deren Antworten nicht ausreichend publiziert.

  14. Matthias sagt:

    Hallo Oliver,du hast mit deinen Bedenken m.E. vollkommen recht. Deine Fragen sind weder bzgl. des konkreten Projektes noch bzgl. dieser Thematik im Allgemeinen bisher wirklich diskutiert worden. Es wird sicherlich auch schwirig sein, eine objektiv richtige Antwort zu finden, ob ein solches Projekt gut oder schlecht für eine Stadt ist.Die Argumentation der Befürworter wird mit Sicherheit in etwa so sein: Ein solches Projekt bewirkt ein positives Image und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Direkter fiskalischer Nutzen durch die Gewerbesteuer des Betreibers. Indirekte positive Folgen attraktiverer Standort für Touristen (Erhöhung der Übernachtungszahlen, Ausgaben im Stadtgebiet, etc), attraktive für zuziehende Wohnbevölkerung. Höherer bekanntheitsgrad macht Gesprächseinstiege z.B. über Neuansiedlungen von Unternehmen einfacher. Alternative Kosten eines Stadtmarketings wären weniger effizient und teurer.Der Streit (und hier wird es keine eindeutige Lösung geben) wird sich dann daran orientieren, wie hoch ist dieser Nutzen (das wird objektiv nicht meßbar sein) und vor allem, wie sind die Nachteile (erhöhte Belastungen für die Wohnbevölkerung, Verlust der Natur, u.ä.) zu bewerten. Das wird viel mit persönlichen Einstellungen zu tun haben.Was hier ganz konkret ein großes Problem m.E. ist, ist doch, dass neben dem Investor einzelne Privatpersonen mit Sicherheit Gewinne machen werden, wenn das Projekt realisiert wird. Und das haben ja hier auch schon Leute angesprochen, da tauchen bei dem Standort natürlich Namen auf, die in WK nicht unbelastet sind. Ich will da absolut keine Verdächtigungen aussprechen, aber es fällt so schwer das Projekt unabhängig von den Menschen zu diskutieren, die an diesem Standort Land besitzen oder ein Wellnesshotel planen/geplant haben. (Insbesondere, wenn der Bürgermeister die Notwendigkeit eines neuen Hotels in seiner Präsentation erwähnt)So, ich will hier auch keine Romane schreiben, es ist nur, dass mir das gesamte Thema eben auch ständig im Kopf rumschwirrt und keine eindeutige Lösung hervorkommt. Also lieber erstmal Karneval feiern:Naturarena Alaaf!Dhünn Alaaf!Wemelskirchen Alaaf!

  15. Oliver sagt:

    Du bietest uns da eine schöne Zusammenfassung des gegenwärtigen Diskussionsbestandes. Besonders der von Dir im zweiten Teil erwähnte Umstand macht mir Sorgen, da zu befürchten ist, das lokaler Lobbyismus hier Wertschätzungen oder Beurteilungen verfälscht (bzw. verfälschen kann). Ich habe die lokale Presse bisher noch nicht extra zu diesem Thema verfolgt – auch das Internet schweigt sich ja größtenteils dazu aus. Abgedruckt werden nur die offiziellen Presseäußerungen. Wer mehr weiss, ist hier als Kommentator gerne willkommen.

  16. Emil Borisov sagt:

    Hallo,Freunde!Wissen Sie ob es ein Kletterwand in der Naturarena stehen wurde? Und wer gibt das Geld dafur?

  17. Matthias sagt:

    Hallo zusammen,ein kurzes Update des Verfahrensstandes. Die erste Machbarkeitsstudie, die ide Aufgabe hatte zu überprüfen, ob eine winterliche Beschneiuung auf dem fraglichen Gelände mit Kunstschnee klimatisch möglich ist, ist abgeschlossen und hat ein “positives” (aus Sicht derer, die für eine solche Arena sind)Ergebnis gebracht. Wert wurde darauf gelegt zu betonen, dass nicht nur die DAten dieses Winters, der ja nen bißchen kälter war, sondern auch Maßdaten anderer Stationen der Region aus vorangegangenen Jahren berücksichtigt wurden.Die Rheinisch Bergiusche Wirtschaftsförderung (RBW), die formal diese Studie und das ganze Verfahren betreibt hat nun in der letzten Woche zussammengesessen um über den weiteren Vorgang zu beraten. Ich habe zwar noch keinen Bericht, bin mir aber sicher, dass die grundsätzliche Entscheidung zur Fortführung des Projektes getroffen wurde. Der nächst Schritt ist die Prüfung der Genehmigungsfähigkeit. Also die hier auch schon angesprochenen Fragen bzgl. Umwel, Wasserschutz, Erschließung, Verkehr, etc. die für eine Genehmigung durch unsere Behörden notwendig sind zu überprüfen. Wer diese Studie zahlen soll weiß ich leider noch nicht.Zusammenfassung: Naturarena technisch machbar, jetzt rechtliche Prüfung.@Emil: Details sind noch lange nicht diskutiert. Prinzipiell passt eine Kletterwand in das angedachte Konzept. Entweder würde sie der private Betreiber bauen und du müßtest Eintritt zahlen oder es findet sich ein Verein, der im Rahmen einer solchen Naturarena ein solches Projekt macht. Aber wie gesagt, nix genaues weiß man nicht. Bist du Kletterer? Vielleicht kann man sowas ja auch woanders in Wermelskirchen machen.

  18. Hasematzel sagt:

    Vielen Dank für die Aktualisierung, Matthias, klasse, dass Du Dich hier meldest. Die technische Machbarkeit war sicherlich nur eine kleine Hürde im Vergleich zu den Diskussionen, die noch folgen werden, aber sie beweist, dass das Vorhaben nicht einfach vom “Tisch gefegt wird”, sondern dass Leute und Verantwortliche konsequent an einer Weiterführung des Projektes arbeiten.Für mich sind wirklicher Sinn und die Vorteile des Projektes immer noch unklar. Ich persönlich stehe einer Naturarena sehr skeptisch gegenüber – so wie ich u. a. auch die Erschliessung (und Zerstörung) des Alpenraums für den Skisport kritisiere. Aber es scheint ein Zeichen unserer Zeit zu sein (im Gegensatz zu den “grüneren” Achtzigern), dass gewinnbringende “Umstrukturierung” von Lebensräumen eine wesentlich höhere Priorität hat als dessen Erhaltung des ursprünglichen Zustandes.

  19. Matthias sagt:

    Hallo Hasematzel, Hallo alle zusammen,in der Tat ist da wohl eine ziemliche Veränderung in unserer Gesellschaft eingetreten. Wobei ich mir nicht so sicher bin, ob fortschrittliche und ökologische Phasen (grünen 80er, Hippie/68er) unserer Gesellschaft jemals mehrheitsfähig waren oder ob nur laut genug geschrien und gute PR-Arbeit gemacht wurde (nackte Hippie-Frauen wollen auch die Spießer sehen, große Demos mit Gewalt, Greenpeacler auf Schornsteinen, etc.) Ich befürchte der Mehrheit unserer Gesellschaft waren diese Themen immer schon scheißegal und das eigene Hemd am nächsten.Eine heutige Verschärfung ist, dass ohne jegliche Moral über Verwertungsinteressen von allem und jeden gesprochen werden darf. Die Natur selber ist das eine, die Gentechnik vom Essen bis zum Klonen (pervers wie aktuell die “schöne neue Welt” heute wieder ist)das andere deutliche Beispiel. Selbst Kriege werden unter Kapitalverwertungsinteressen bewertet.Zum Thema Landschaftsverbrauch: Dabei ist doch gerade der Zeitpunkt unserer gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland und weiten Teilen der westlichen Welt, wo wir nicht weiter wachsen sondern stagnieren und tendenziell schrumpfen, hervorragend geeignet, endlich das Augenmerk auf Lebensqualität zu legen. In den vorhandenen, bereits erschlossenen Strukturen bieten sich hervorragende Möglichkeiten der Umwandlung, Restrukturierung und Weiterentwicklung. Expansion sollte da nur selten noch notwendig sein. Was wir aber erleben ist auch ein Problem des Aufbau unserers Staates. Der Kampf der Städte untereinander um Einwohner und Steuereinnahmen ist nur bedingt positiv. Hier sind wir mitten in der Problemdebatte “freier Markt vs. Planung”. Und bevor ich mich in weiterer Politikphilosophie ertränke und gar nicht mehr arbeite wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende.Matthias

  20. Dhünner Bürger sagt:

    Hallo Zusammen.Habe gehört das in Kürze wiedermal ein Treffen in der Dhünner Mehrzweckhalle stattfinden wird.Wir dürfen gespannt sein, was der Herr Weik uns präsentieren wird.Einen Großinvestor ? Eine Zauberschneekanone, die auch bei 10°C Kunstschnee produzieren kann ?Ich habe mich in der Zwischenzeit mal mit mehreren Leuten unterhalten, und die meisten sind alle der Auffassung, dass das Projekt vorgeschoben ist, um im Nachhinein Naturschutzgebiet in Bauland zu verwandeln. Natürlich sind das alles nur Mutmaßungen aber ich kann mir einfach nicht denken, dass ein Investor Geld in ein Projekt investiert, in dem es im Winter kein Schnee gibt, und im Sommer auch nicht allzuviel Sonne.Da muß es schon andere finanzielle Verlockungen geben, um hier einen Euro zu investieren.Ich hoffe auf weitere gute Diskussionen und die wird es nach der nächsten Veranstaltung bestimmt geben.DB

  21. Fabian sagt:

    Auch bei uns auf NRWHILLS.DE gibt es eine groß angelegte Umfrage zu diesem Thema. Es wird auch Wild diskutiert. Also wen es interessiert, der kann auch Ohne Anmeldung bei NRWHILLS.DE mitmischen.Gruss aus WK

  22. Matthias sagt:

    Ja, ihr habt es ja mibekommen, die Story geht in die nächste Runde. Habe heute viel zu arbeiten, deswegen die Infos in aller Kürze:Es liegt eine Machbarkeitsstudie vor, die das Vorhaben etwas konkreter umreißt und zu dem Ergebnis kommt, dass ein solches Vorhaben prinzipiell wirtschaftlich realisiert werden kann. (Steht im Netz auf den Seiten der Stadt) Es stehen Investitionen von 40 Mio. EUR im Raum.Die Studie wurde letztens auf einer CDU Verantaltung in Dhünn vorgestellt. Vielleicht war ja jemand von euch da.Gestern im Stadtrat wurden ebenfalls einige Ergebnisse vom Bürgermeister mitgeteilt (von den Gutachtern war hier niemand zugegen) und – was noch viel wichtiger ist – mit Mehrheit der Bescluß durchgedrückt, dass die Verwaltung den Aufstellungsbeschluß für eine Änderung des Flächennutzungsplanes vorbereiten soll. (Hört sich geil Beamtendeutsc an, oder?) Das kann man auch kaum übersetzen. Die Botschaft ist folgende: EIne Mehrehit im Rat findet das Vorhaben gut, so dass die Verwaltung beauftragt wird einiges an Personal einzusetzen um das Verfahren vorzubereiten. Wer WK kennt (Zitat Friedel Burghoff “Ich stehe hier bei Null! Das Ergebnis ist völlig offen!”) weiß, dass der politische Zug damit zumindest in dieser Wahlperiode abgefahren ist. Die politische Mehrheit für die Arena steht.Soviel (jaja kurzer Beitrag) zur Kurzinfo, möchte gerne mit euch drüber diskutieren. Klar ist, dass das Thema jetzt aus den Kinderscuhen rauswächst. Die Entscheidungen ist man dafür oder versucht man was dagegen zu machen rückt näher.GrüßeMAtthias

  23. Tenter sagt:

    Ich fänd es schön wenn die “Naturarena” gebaut werden würde, da dann auch mal mehr los in unserem Dörfchen wer. Und überhaupt find ich die Idee von einer Naturarena auch gut.Ich bin für den Bau!

  24. Maximiliansauer sagt:

    Hallo lieber Hasematzel vom 06.10.05 gegen 22,12h – …..steckt wohl mehr dahinter….. wie wahr, man denke nur einmal darüber nach – schon mal nahe an der großen Politik gewesen und auf einmal landet man in einem netten Kleinstädtchen – da gab es doch mal vor gar nicht all zulanger Zeit eine nette Fernsehserie im SAT 1 mit einem Bürgermeister voller Profilierungssüchteleien – nun, ist dies nicht ein Denkanstoß wert? – Wenn er das schöne Dhünn mit all seiner schönen Umgebung geplättelt hat, vielleicht holt man ihn dann wieder in die richtige Politik, zum Geld verschwenden scheint nun auch er geboren zu sein – die Ansprache mit …früher wohl mit einer Playstation gespielt zu haben… scheint nicht überholt zu sein – er scheint hier die Vorlage für ein NEUES PROGRAMM-Muster zu geben. Nun mal die ernste Witzelei beiseite: Seit langer Zeit bin ich nicht mehr in Wermelskirchen ansässig gewohnt habe ich auch in dem schönen Örtchen -Dhünn. Ich erinnere mich gerne zurück. Gar nicht auszudenken wenn dieses romantische gepflegte mit herzlichen Einwohnern versehene Dorf sowie auch die angrenzenden Honnschaften Dorfschaften etc. zerstört wird/werden. Vielleicht sollte man tatsächlich eine GROß-Demo auf die Beine stellen, eben damit BERLIN sieht wie warum und wo GELD sowie NATUR und LEBENSKULTUR versenkt wird. Wenn man sich so wie ich dieses Panoptikum im Rathaus anschaut wird man das Gefühl nicht los das Speichellecker ( ich weiß, eine unschöne Bezeichnung ) niemals durch Ansprache mündiger Bürger vor der Haustüre zu bremsen sind. Hier sollte man die Bundeskanzlerin Merkel ( hat im übrigen eine Internett-Adresse – Google ) über den Stand der Dinge informieren. Sollte ich in den nächsten Wochen ab heute 29. Jänner 2008 längstens bis 31.03.08 keine für den Dhünner positive Pressemitteilung lesen, setze ich als heute Außenstehender aber sich immer noch mit -Dhünn verbundener Bürger dafür ein, die “weitere” Öffentlichkeit zu informieren. Dies ist ein Versprechen. Mit herzlichen Grüßen nach Wermelskirchen-DHÜNN.

  25. Maximiliansauer sagt:

    Na also, geht doch … Herzliche Grüsse

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