Webapplikationen im Hype

Wer schon länger im Bereich “Web” arbeitet, dem sind Webapplikationen, Webservices und “Thin Clients” ein Begriff. Die Bedeutung dieser Worte ist nicht exakt gleich, aber Sie lassen sich durchaus in der Thematik des Webs eingliedern und bezeichnen eine umfassende Interaktion von Benutzern mit im Hintergrund liegenden Systemen über eine Webseite, eventuell zumindest über ein Applet.Beispiel 1: Statt MS Outlook nutze ich Gmail als Mailclient.Beispiel 2: Die Mozilla Foundation arbeitet mit ihrem XUL Project an einer umfassenden Erweiterung der Funktionen Ihrer Suite. Erweiterungen, die es möglich machen, auch komplexe Anwendungen in einem Standard-Webbrowser abzubilden.Irgendwie ist (besonders in englischsprachigen Blogs) gerade eine Diskussion aufgetreten, in der sich viele Teilnehmer zu Wort melden und in der Webapps zu dem nächsten großen Ding im Internet werden.Im Zentrum der Gespräche stehen unter anderem die beiden Artikel von Joel Spolsky, “How Microsoft lost the API war” und von John Gruber, “The Location Field Is the New Command Line“. Zur Erklärung: “Location Field” bezeichnet hier die Adressleiste des Webbrowsers.Ich muß zugeben, daß ich Webservices bisher nur als eine Facette der vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungsfälle des Internets gesehen habe, umso mehr verwundert mich nun die “breitbandige” Zustimmung in den Blogs.Interludium: Apropos BlogsAuch die Blogs werden in Deutschland und der Welt langsam aber sicher als “Saviour of the New Economy” angesehen – kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.Zurück zu den WebservicesNatürlich sind Webservices eine feine Sache: Ich sehe den größten ROI für Unternehmen in der Optimierung/Verschlankung Ihrer Geschäftsprozesse, die mit Webservices – schlau eingesetzt – möglich werden. Ein Ausbau einzelner Services zu ganzen Applikationen ist dann auch nur ein paar Schritte entfernt.Ich befürchte allerdings eine Applikationsflut unterschiedlichster Qualität, die es Menschen, die dem Computerzeitalter ein bißchen hinterherhängen, noch schwieriger macht, eine Anwendung so zu beherrschen, wie es notwendig ist. Die Welle ist allerdings nicht aufzuhalten und die Menschheit wird sich drauf einstellen.Weitere Artikel

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Eine Antwort auf Webapplikationen im Hype

  1. Der DavE sagt:

    Hey Olli, du bist ja am bloggen wie Sau ! Interessante Artikel…Seit gestern mehr als in den letzten 6 Wochen ;o)Fein, das !

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